Sabine Derflinger: Tag und Nacht

Ausnahmsweise einmal eine Filmbesprechung und kein Buch….

Sabine Derflinger: Tag und Nacht Der Film

Ein wenig euphemistisch erscheinen mir einige Kommentare in den Zeitungen. So mit “leichter verdientes Geld als kellnern” und “Nebenjob als Abenteuer”. Das ist aber auch das gute an dem Film, dass er die Realität ungeschminkt zeigt. Und zwar die der beiden Frauen, was sie erleben, aber auch was der “Job” mit ihren Beziehungen und Gefühlen macht.

Für mich als Mann aber auch bedrückend, weil gezeigt wird, welche grauenvolle, lieblose, egoistische und letztlich nur kalte Form von Sexualität offenbar nicht so wenige Männer leben. Natürlich ist im Bereich der Prostitution nicht allzuviel zu erwarten in Richtung gemeinsam erleben, ineinander verschmelzen und aufgehen. Aber  die Massivität von Machtgelüste ausleben, oder seine eigenen Ängste und Störungen, macht das zusehen manchmal sogar Übelkeit erzeugend.

Letztlich darf nicht vergessen werden, dass die Machtverhältnisse und das Geld die Prostitution erst möglich machen.

News und Infos unter: http://www.tagundnacht-derfilm.at/

via Sabine Derflinger: Home.

p.s. bei der Gelegenheit eine Ressource zum Thema Film in Österreich:

film.at (Beschreibungen, Kinos, aber auch Erinnerunsgfunktion, falls mensch einmal einen Film versäumt hat)

gibt es auch in einer sehr gut gemachten Version für das iPhone als App >>>> iPhone Link

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