Glücklich werden nicht die Spieler…..

Gut daß der Falter die Problematik des mittlerweile nicht mehr ganz so “kleinen Glückspiels” thematisiert. Und die personellen Verflechtungen.

Schmankerl: Der Wiener Spielapparatebeirat gibt dem Kontrollamt die Namen seiner Mitglieder aus Datenschutzgründen nicht bekannt.

Edit: 26.5.2011. Das kann offenbar nicht stimmen. Diese Information ist sogar öffentlich zugänglich. Siehe das Protokoll der Sitzung der Wiener Landesregierung vom Juni 2010

Jeder 2. Automatenspieler zeigt pathologisches Verhalten. Betroffene haben oft mehr als 70000€ Schulden. Das Limit wurde kürzlich gesetzlich von 50cent auf 10€ Einsatz und von max. 20€ auf 1000€ Gewinn erhöht. Das ist alles kein Spaß mehr…..

http://www.falter.at/web/print/detail.php?id=1391

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9 Responses to Glücklich werden nicht die Spieler…..

  1. Helmut Kafka says:

    Viele Angaben, sowohl im Falter und auch schön gedruckt in der Studie sind falsch und lassen sich, z. B. auch in Sachen Spielapparatebeirat, leicht durch Recherche im Internet widerlegen.

  2. Manfred says:

    dann widerlegen sie doch herr kafka……..

  3. Helmut Kafka says:

    Wenn Sie’s nicht selbst finden können … z.B.: Die Mitglieder des Spielapparatebeirates werden in öffentlicher Sitzung auf 5 Jahre ernannt und das ist in den veröffentlichten Landtagsprotokollen für jedermann nachzulesen. Die Behauptung die wären geheim ist schlichtweg (wegen billigster Theatralik?) gelogen.
    Nett ist’s wenn der Jens Kalke in der neuen Studie diese falschen Angaben brav beim Klenk/Falter abschreibt. Von den geschriebenen, wüsten, Behauptungen des Dr. Klenk blieb in seinem zahmen Vortrag unlängst in Linz erbärmlich wenig übrig. Jeder 2. ….. ist genauso falsch behauptet (offensichtlich in der Hoffnung, dass es niemand nachprüft). Auf Seite 169 der Studie, Tabelle 6.11, kann man z.B. nachlesen, dass es in Salzburg (bei ca. 1500 Spielautomaten) Null Prozent pathologische Spieler (PG) gibt. Oder bezogen auf eine Gesamtprävalenz PrG + PG = 1.09 % (Tab. 6.8; S. 161) haben die Lotterien einen 69% Anteil an der Spielsuchtproblematik und Automaten nur 37% ….. nur so ein paar Beispiele, wohin die übliche Irreführung und einseitiges Wunschdenken führt.
    Kritisches googlen hilft ungemein, wenn man sich nicht verarschen lassen will.

  4. Martina Malyar says:

    die glücksspielautomaten bringen viel unglück über viele familien. ausserdem ist es eine umverteilung von ganz unten nach oben. auf kosten der kleinsten wird dann charity als feigenblatt auf hochglanzbildern verkauft. und die politik spielt dabei mit. das finde ich verwerflich! ein entsprechender antrag der spö alsergrund wird daher am landesparteitag eingebracht……!
    übrigens: nächste woche report in orf schauen! es gibt dazu einen beitrag.

  5. Manfred says:

    Herr Kafka!
    natürlich werde ich in jeder Studie Fehler finden können…
    aber bei ihnen klingt das dann nach totalem Freispruch. und dass Spielautomaten keine Süchtigen produzieren, niemanden ins Unglück stürzen, werden wohl nicht einmal sie behaupten. Und dass die Spielautomaten schon durch die niedrige Schwelle – und den trotzdem möglichen relativ hohen Einsatz jeden Tag – einen Gutteil der Spielsüchtigen ausmachen, ist auch klar….

  6. Helmut Kafka says:

    Fehler ? Gezielte Desinformation aus welchen Gründen auch immer. Auch von einem “Freispruch” in irgendeiner Art ist da nichts zu lesen!
    Ohne niedrigschwelligen Zugang für die problemlosen 99,5 der Bevölkerung macht man sich nur zum naiven Lobbyisten ausländischer online Glücksspielanbieter.
    Geld in der Karibik und nur die Probleme einer, wenn auch winzigen Minderheit, bleiben im Land ? Das neue Glücksspielgesetz, in den Details perfekt nachzulesen, dient nur als Feigenblatt für eines: Das erste Ziel mafiöser Verbindungen ist die Eleminierung des freien Wettbewerbs zwecks Ausbeutung der Konsumenten!

  7. Manfred says:

    und jetzt sagen sie bitte auch dazu wer ihr Brötchengeber ist und wessen Lied sie singen….

  8. Helmut Kafka says:

    Selbstständig und vertrete eine Mehrheit von Kleinst-, Klein- und Mittelbetrieben.
    (und bin nicht H.K., St Pölten aus der Krone)

  9. Manfred says:

    und diese Betriebe haben gar nichts mit der Automatenbranche zu tun?

    ich frage mich dann nämlich warum jemand der gar nix damit zu tun hat sich auf Details einer Studie stürzt und sich nicht mit mir über die sozialen Folgen der Spielsucht aufregt…..

    darauf, dass das bekämpfen der wuchernden Automatenstrukturen einer Förderung der (anderen) Mafia gleichkommt, mach ich mir nach Lösung der anderen in dem Zusammenhang stehenden Problem Sorgen…..

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