Radfahrerbashing

Dramatisch und die Ursachen sind wahrlich Wert untersucht zu werden.

Ärgerlich ist nur die hier fortgesetzte Tendenz das Radfahren an sich als gefährlich darzustellen. Publizistisch und auch legistisch. zb durch die Helmpflicht für Kinder in der letzten StVo Novelle. Hier eine weitere Beschränkung des Radverkehrs und keine Erleichterungen (wie zb Wegfall der Radwegenutzungspflicht oder Einführung von Fahrradstrassen).

Vielleicht​ sollte sich der Herr Dorner die Hintergrün​de dieser Unfälle UND die gesundheit​lichen Schäden die durch Autos verursacht​ werden ansehen…​.

Die meisten schweren Verletzungen bei Radunfällen – zumindest im städtischen Raum – passieren durch Autos. Und wenn RadlerInnen mit RadlerInnen zusammenstoßen oder Fußgänger beteiligt sind. Da ist die Ursache meist darin zu suchen dass – aufgrund der immer noch vorhandenen Priorität des Blachkistldenkens – Radlern zuwenig Platz eingeräumt wird, oder RadfahrerInnen und FussgängerInnen auf viel zu engem Raum (mit oft unklaren und den Gehgewohnheiten – kürzeste Strecke – widersprechenden Markierungen) zusammengepresst und -auch aggressionsfördernd – aufeinandergehetzt werden.

Bei der in dem Artikel zitierten (Haupt?) Unfallursache fahren gegen die Einbahn hätte ich auch gerne reale überprüfbare Zahlen. Abgesehen davon dass es zu einer Priorisierung des Rad- , Fuss- und Öffentlichen Verkehrs keine sinnvolle ökologische Alternative gibt, galt bisher die Annahme dass durch das gegenseitige sichtbar sein die Sicherheit höher ist. Gefahrenmomente sind da – aus eigener Erfahrung – die Kreuzungsbereiche, sich plötzlich öffnende Autotüren, Schrägparker die ohne Sicht plötzlich rausfahren oder in die Fahrbahn stehen.

Alle zwei Stunden ein Fahrradunfall – Tendenz stark steigend
http://derstandard.at/1313024366689/Heuer-bereits-20-Tote-Alle-zwei-Stunden-ein-Fahrradunfall—Tendenz-stark-steigend

Ergänzung (17.8.): siehe auch die Argumente der IG Fahrrad
http://lobby.ig-fahrrad.org/aerztekammer-dilettiert-in-verkehrspolitik-gegenfrage-herr-doktor/

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