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2 Nov |
Eselsohrendemo für #unsereuni Comments, Politik
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Ich denke dass da grad eine sehr wichtige Entwicklung angestossen wird und bin von Kreativität, Disziplin und Durchhaltevermögen wie auch vom Ausmass und Ernsthaftigkeit der StudentInnen sehr angetan.
Deswegen unterstütze ich die Eselsohren Online Demo (siehe rechts oben)
näheres (Anleitung zum Einbau. Liste der bisherigen EselsohreneinbauerInnen…):
>>> http://unsereuni.at/wiki/index.php/Online-Demo
Ein Livevideostream aus dem Audi Max der Wiener Universtät, die aktuellen Twittermeldungen zu #unsereuni und andere Infos zu den Aktionen sind im übrigen auf http://www.unsereuni.at zu finden.
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16 Okt |
FP Sicherheitstadtrat in Linz Comments, Politik
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Sind die wirklich von allen guten Geistern verlassen? Und damit mein ich nicht die FP, sondern Bgm. Dobusch und die SPÖ. Nicht nur den 25 jähigen FPler – den das Bundesheer wegen seiner rechtsextremen Kontakte nicht zur Offizierslaufbahn zugelassen hatte – zum Sicherheitsstadtrat zu machen.
Bei der Argumentation wird einem erst recht übel und schwindlig: Das war Wählerwille, Sicherheit und Ausländer im Wahlkampf wichtigstes Thema gewesen, keiner habe sonst das Ressort gewollt…. und ausserdem sei die FP schon einmal in Regierungsverantwortung entzaubert worden. Merken wir eh grad wie lang das diesbezügliche Gedächtnis der meisten Menschen andauert. Ich nenn das Selbstaufgabe…. siehe dazu den heutigen Standard Artikel bzw Kommentar: http://derstandard.at/fs/1254311560342/Freiheitliche-erhalten-in-Linz-Sicherheitsressort http://derstandard.at/fs/1254311571464/Kerstin-Scheller-Fatales-Signal
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4 Okt |
Was ist (misst) Fortschritt und Wohlstand? Comments, Politik
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Weg vom BIP als einzige Messgröße… zumindest für die Beurteilung von Wohlstand und Fortschritt…weil es nur Vorgänge wo Geld fließt (da aber auch Unfallkosten und ähnliche Ausgaben die mitnichten Fortschritt darstellen) misst. Eine Diskussion die schon lange geführt gehört und (über)lebenswichtig für die Menschheit ist. Gerade jetzt wo die “Normalität” nach dem Wirtschaftskrisenschock wieder einzutreten droht. Is eh nix passiert, mach ma weiter wie bisher.
Nähere Infos auch in deutscher Sprache:
http://www.beyond-gdp.eu/de/newsletter-archive.html#de
Happiness and Measuring Economic Progress by Joseph Stiglitz
Ein paar Ansätze des Umdenkens gibts doch.
siehe auch diesen >>> Artikel in der aktuellen Zeit
Update vom 5.10.09
siehe auch >>> Wachstum im Wandel (mehrere österreichische Ministerien, BKA, Stadt Wien unter Federführung des Lebensministeriums).
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14 Sep |
Chello Speed kills me – Fortsetzung Comments, Tipps, Web
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UPC eigener Test 14.9.09
Ich habe eben folgendes schreiben an den support von UPC geschickt:
guten tag!
ich richte dieses schreiben an sie jetzt gleich in kopie an die help redaktion des orf, an den VKI und an die testzeitschrift “konsument” und werde es auch auf meinem blog veröffentlichen.
die ewige vorgeschichte, dass chello nicht annähernd die angegebenen geschwindigkeitsversprechen hält, ist kurzgefasst hier nachzulesen:
http://schindlers.at/2009/02/20/chello-speed-kills-me/
stand im juli war, dass ich entdeckt habe, dass ich eigentlich als chello plus kunde (wir reden von 69€/monat nur fürs internet) eigentlich nicht nur 30 MBit/s kriegen sollte, sondern sogar “fiebrig” werden sollte mit 100 MBit/s mit dem produkt fiber power.
http://www.upc.at/chello/fiberpower/
wie in meinem blogartikel nachzulesen ist, habe ich in der realtität geschwindigkeiten von 1 – 2 MBit/s – also ein 1/15 tel bis 1/30 des angegebenen wertes im besten fall, meist sogar nur wenige 100 kbit/s, gehabt.
obwohl ich an sich der meinung war, dass chello um das geld, das von mir kassiert wird, sich auch bemühen könnte, mir zu einer annehmbaren geschwindigkeit zu verhelfen, hat man mich als schwer gehbehinderten menschen in ein UPC Shop am stadtrand geschickt, um einen modemtausch durchzuführen, damit ich fiber power mit bis zu 100 MBit/s nutzen kann. nachdem die geschwindigkeit in den letzten wochen noch schlechter war als in der zeit davor (60 – max 500 Kbit/s sic!!!, jetzt reden wir schon von einer differenz zwischen angegebenen werten und realität von 1:100 bis 1: 1000) bin ich vergangene woche wirklich hingefahren.
die aktuelle erfahrung reiht sich in die der falschauskünfte und der ausgesuchten inkompetenz die ich den letzten jahren am telefon und beim support erfahren habe. der an sich nette mitarbeiter im UPC shop in der favoritenstrasse nimmt mein modem in die hand und sagt mir, dass mein modem ohnehin schon für fiber power bereit sei. also, langer weg an sich völlig umsonst. ich hab dann doch ein neues modem samt neuem kabel bekommen, weil “vielleicht ist ja gerade dieses spezielle kaputt”. ich, also doch ein bisschen hoffnung, heim und das neue modem ans netz. geändert hat sich nichts, die werte grundeln noch immer meist zwischen 100 und 300 kbit/s). siehe auch die heutigen messergebnisse vom hauseigenen speedtest von chello und von speedtest.net.
ich bin jetzt also auf fiber power mit bis zu 100Mbit/s, hatte wege und unmengen an ärger, zahle nach wie vor 69€/monat nur fürs internet und hab geschwindigkeiten wie zu zeiten der modemeinwahl. beim iphone merke ich kaum einen unterschied zwischen UMTS und WLAN. bevor ich jetzt das argument höre, das WLAN bremst vielleicht, ich hab erstens die neueste generation airport, und die werte sind auch mehrfach direkt mit dem rechner am kabel (LAN) gemessen worden.
ich geb UPC jetzt noch eine woche zeit, dann fang ich ernsthaft an den umstieg zu einem anderen provider anzugehen.”
Update vom 15.9.09:
siehe auch den aktuellen Beitrag von Hans-Peter Lehofer, der ein hoch angesehenes Blog zum Thema Telekommunikationsrecht betreibt:
http://lehofer.at/blog/2009/09/speed-oder-valium-breitband-oder.html
der schon vor einigen Monaten auch die rechtliche Seite dieser Versprechungen beleutet hat:
http://lehofer.at/blog/2009/02/festes-netz-festes-entgelt-nach-unten.html
Vielleicht tut sich ja doch was. Sonst müsste ich Hans-Peter Lehofers Vorschlag aufgreifen
“Aber vielleicht sollte man als Konsument beim Abschluss von Verträgen über Breitband-Internet von den Providern lernen und eigene Vertragsklauseln verwenden, zB:
“Das von mir zugesagte Entgelt versteht sich als maximal im geteilt genutzten Konto.” (Mit anderen Worten: was ich an Geld übrig habe, verteile ich bis zu diesem Maximalbetrag auch an Sie). Noch einfacher ist natürlich: “Das von mir zugesagte Entgelt beträgt bis zu xy Euro monatlich”.”
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25 Mrz |
Schlingensiefs Mea Culpa Comments
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Gestern Schlingensiefs Mea Culpa in der Burg gesehen. Bunt und spannend, inhaltsschwer und voller guter Zitate, tolles Bühnenbild… aber was ich mit dieser generellen – sagen wir es vorsichtig – Tendenz – zum nach aussen Darstellen des eigenen Leidens/Sterbens soll, weiss ich noch immer nicht…
Update:
Habe im dieswöchigem Profil – in dem ein Auszug aus dem neuen Buch von Christoph Schlingensief publiziert ist – gelesen, dass das Stück wegen der großen Nachfrage ab 26.6. wieder an der Burg gespielt wird.
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21 Jan |
Obama Comments, Politik
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Ein bissal mehr “Yes, we can” und weniger raunzende, mieselsüchtige Ängstlichkeit wär bei uns auch nicht schlecht.
Update 25.1.2009: Wie der Wahlkampf Obamas in Österreich aussehen hätte müssen, diese plastische Darstellung verdanke ich einem Hinweis von Roman David-Freihsl
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15 Dez |
öffentlich rechtlicher Rundfunk Comments
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öffentlicher rechtlicher Rundfunk vom besten: Diagonal zu Wirschaftskrise
Diagonal – Radio für Zeitgenossen *
Zum Thema: Schluss mit Privat, her mit dem Staat – Lehren aus der Krise. Präsentation: Peter Lachnit
Anschl.: Diagonals Feiner Musiksalon: Die Naye Kapelye, “Traktorist” . Authentische jiddische Lieder von vor und nach dem Holocaust aus dem Karpatenbogen
::: http://oe1.orf.at/programm/200812135001.html
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27 Jun |
Wissen sie, was sie tun? Comments, Politik
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Es ist schon einige Zeit her, dass mich eine politische Entscheidung 24 h lang unfähig zu einer vernünftigen Reaktion gemacht hat, wie der gemeinsam mit dem Krone Herausgeber “erarbeitete” Leserbrief (sic!)” des Bundeskanzlers und des – fast- schon – gleich – noch nicht – von Gremien bestätigten – neuen Parteivorsitzenden der SPÖ.
Normalerweise bin ich ja kein Freund allzu demagogischer Bemerkungen, wenn diese nicht höchstes Niveau haben. In diesem Fall kann ich ein Verständnis für manche sehr bösartige Kommentare nicht verleugnen. Nicht einmal meine mehr oder weniger klammheimliche Freude daran.
Wenn z.B. Altbundeskanzler Franz Vranítzky im Standard Interview sich und andere frägt “Vielleicht brauchte es ja genau dafür die Doppelspitze, weil einem allein so ein kapitaler Fehlgriff nicht eingefallen wäre”.
Der sonst auch eher besonnene Vorarlberger EU Abgeordnete Herbert Bösch (SPÖ):
“Eine Partei ist dazu da, ihres Erachtens richtige Dinge den Menschen zu erklären. Wenn sie dazu nicht mehr in der Lage ist, dann muss sie sich auflösen. Das haben wir nicht vor. Ich erwarte, dass sich die beiden Herrschaften an der Spitze der Partei von dieser Vorgangsweise, die sie selber unnötigerweise gewählt haben, distanzieren.”
und
“Ich bin nicht der ‘Kronen Zeitung’ beigetreten, sondern der Sozialdemokratischen Partei Österreichs.”
Hans Rauscher fragt sich in seinem morgigen Kommentar im Standard unter dem Titel: Womit hat Österreich das verdient?
“Die politische Szene wird großteils von Leuten beherrscht, die keine eigene Persönlichkeit, kein Konzept und keinen Gestaltungswillen haben und sich deswegen alles von Krone und Co vorschreiben lassen.”
Manche scheinen zu ahnen welcher Tabubruch durch diese “schlecht inszenierte Politiker – Prostitution” © Der Standard” passiert (ist) und welch weitere politisch – kultuerelle Versumperung gerade passiert.
“Wie schon bei der Haider-Koalition im Jahr 2000 macht sich Österreich wieder zur negativen Avantgarde in Europa”
“Konsequenterweise sollte die SPÖ die Verfassung dahingehend ändern lassen, dass die Regierung künftig per Akklamation auf den Leserbriefseiten der Kronen Zeitung eingesetzt wird.”
Unter dem Titel “Adieu, Genossen” schreibt Trautl Brandstaller ebenfalls im morgigen Standard:
“Die SPÖ, schon länger auf dem Selbstzerstörungstrip, hat nun offenkundig beschlossen, sich selbst abzuschaffen. Das Duo Gusenbauer und Faymann demonstriert in nicht zu überbietender Peinlichkeit, wer in ihrer Partei wirklich das Sagen hat.”
“Unter dem Noch-Kanzler Gusenbauer und dem designierten Parteivorsitzenden Faymann wird die SPÖ damit zum Vollzugsorgan einer Zeitung, die mit ihren Kampagnen wesentlich zum schlechten EU-Klima, zu Ressentiments und Vorurteilen gegen Ausländer, zu einer restriktiven Asylpolitik, insgesamt zu einer aufgeheizten rechtsnationalistischen Stimmung beiträgt.”
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11 Apr |
Diagnosestellung durch den Postler Comments
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Mein Paketbriefträger:
weil er mir heute gesagt hat: “sie schauen viel besser aus, die Augen leuchten”, fällts mir wieder ein…..
Falls irgendjemand Zweifel an meiner Diagnose hatte, der Paketbriefträger hat schon vor vielen Monaten Klarheit gehabt. Folgender Dialog (eigentlich Monolog) spielte sich damals an meiner Wohnungstür ab (ich mit verbunden, tw. offenen Beinen):
“Hamm Sie Aids? Des kann ma nämlich ganz leicht kriegen.
Na i was scho. Sie haben des selbe wie der Hund vom Nachbarn. Dem geht a des Fell aus”
Ich wusste gar nicht was die Post alles an Zusatzleistungen anbietet…


