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24 Feb |
Blutegel - Empfehlungen, - Mobilität, Gesundheit
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Meine Freunde die Blutegel waren heute wieder da. Nach den guten Erfahrungen (vor allem aber nicht nur 2007 mit dem septischen Knie) werde ich wohl auch diesmal mit hilfe der Egerl die Reste der Entündung aus dem Knie kriegen. Vielleicht kann ich dann auch wieder gehen.
Auf dem Foto ist gut zu sehen wie ein Egerl aussieht, wenn es sich schon vollgesoffen hat. Das im Hintergrund hat mein Blut heute verschmäht.
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16 Dez |
Carsharing und Mobilität - Mobilität, - Verkehr
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Gestern war`s kalt und ich hatte mehrere weite Wege in der Stadt zurückzulegen (vom Naschmarkt nach Unter St. Veit, über Liesing wieder nach Hause). Nachdem es auch schon finster war und tw. Strecken zu bewältigen waren die ich nicht kannte, hab ich mich gegen Radfahren und für ein Dach über dem Kopf entschieden.
Nach langer Zeit also wieder ein Carsharing Auto ausgeborgt. Carsharing (vormals Denzeldrive) war ja auch noch so freundlich in unmittelbarer Nähe meines Wohnortes einen neuen Standplatz (Windmühlgasse) einzurichten
Mir ist wieder aufgefallen wie wunderbar einfach das funktioniert. Ich habe vormittag via Internet reserviert, am nachmittag das Auto übernommen und bin losgefahren. Am späten Abend das Auto wieder in die Garage zurückgestellt. Kein Parkplatzsuchen, kein kümmern um Tanken, Service, Reifen und was Autos halt sonst noch so brauchen.
Ich verstehe ja noch immer nicht warum Leute ein Auto besitzen müssen. Wenn ich eines habe wenn ich es brauche reicht das doch. Noch dazu kann ich mit Öffis (für die langen gut bedienten Strecken) kombinieren. 23h pro Tag im Schnitt steht so ein Blechkistel eh nur rum und braucht – vor allem in den Städten – enorm viel Platz. Deswegen steh ich auch der Euphorie mit den Elektroautos ein wenig skeptisch gegenüber. Abgesehen von der Frage woher der Strom kommt und ob damit die CO2 Bilanz wirklich verbessert wird, ist das Raumproblem, das Energieproblem bei Erzeugung und Verschrottung (angeblich hat in CO2 Äquivalent ein Auto – wenn es aus der Fabrik kommt - schon ca 120 000km drauf, soweit auch zur Sinnhaftigkeit von Verschrottungsprämien) damit nicht gelöst. Elektroleichtfahrzeuge ja, so "kreative" Lösungen wie "ich schleppe 1000 kg mit mir herum, damit ich von A nach B komme", nein.
In der Schweiz gibts im übrigen fast 10 x so viele Carsharing NutzerInnen wie in Österreich. Wenn wir dieses Ziel auch erereichen könnten, dann wäre es ökonomisch machbar an jedem grösseren Bahnhof in Österreich zumindest ein Carsharing Fahrzeug zu haben.
Ich hab seit 25 Jahren kein eigenes Auto mehr. Und ich brauche es viel seltener als ich dachte. Fahrrad, öffentiche Verkehrsmittel, Taxi und Kombinationen daraus sind viel häufiger eine Alternative. Wenn ich zu Fuss gehen könnte, würde ich auch das noch viel öfter tun. Ich erinnere mich mit Freude an schlendern durch (Einkaufs)Strassen. Aber gerade wegen meiner Behinderung denk ich mir manchmal: Wenn ich behaupten würde "bitte, schauen sie mich an, ich kann ja nicht mehr als 100 m gehen". Jede/r würde verstehen. Der arme Mann braucht doch ein eigenes Auto, wie soll er denn wohin kommen. Und einen eigen Partkplatz auch, und eine Ausnahmegenehmigung nach § 29 StVO (Parken zb in Kurzparkzonen umsonst) natürlich auch.
Ich lebe so mit meiner flexiblen (und im übrigen auch kostengünstigeren) Mobilität lieber.
Hier gibts die aktuellen Tarife von Carsharing. Berechnungen sagen, dass bis 7000 km im Jahr Carsahring günstiger ist als ein Auto zu besitzen. Für die 33 km und 7 Stunden gestern hab ich im übrigen 32€ bezahlt. In einem Auto mittlerer Kategorie (Compakt).
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1 Sep |
Ausflug an die Alte Donau - Mobilität
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mit teilweise neuem Blickwinkel (auf 27cm tiefem Liegeradsitz)
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15 Aug |
endlich wieder mobil…. - Empfehlungen, - Mobilität
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Es gibt nun endlich Photos von meinem Liegetrike mit eingebautem Elektrohilfsmotor und Krückenhalter. Wie auf einigen Fotos ersichtlich kann ich mittlerweile auch wieder Ausfüge machen. Um das Liegetrike auch als Sportgerät/Trainingsgerät bzw zur Rehabilitation nutzen zu können fehlen mir noch die Magnetpedale und der Kurbelarmverkürzer, damit ich trotz nicht ganz abbiegbarem und auch nicht ganz streckbarem linken Knie treten kann. Derzeit fahre ich fast ausschliesslich mit dem Elektromotor, nutze das Radl also als Sightseeing und Transport Tool, was auch eine tolle wiederentdeckte Erfahrung nach Jahren, wo ich überhaupt zu Hause im Bett war, oder mühsam irgendwie von A nach B kam, darstellt.
Grosser Dank bei der Erarbeitung und Umsetzung dieser mich begeisternden Mobilitätshilfe gebührt vor allem zwei Menschen:
- Martin Köck von elfkw der den Motor ausgesucht, abgestimmt und speziell auf das Trike abgestimmt eingebaut hat. Die Lösung passt jetzt wirklich optimal für meine Bedürfnisse und nimmt Rücksicht auf meine Einschränkungen
- Michael Ferdiny von der Ciclopia (Your Vienna Bike Base) der mich in allen Fragen die nicht mit dem Motor zusammenhängen optimal und engagiert beraten hat und für (fast) alles eine gute Lösung gefunden hat
Beide sind Verfechter und Förderer des Alltagsradlns im besten Sinne.
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30 Jul |
mein Liegetrike - Mobilität, - Verkehr
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Die Fotos sind leider nicht übermässig gelungen, aber seit heute ist es meines, das Liegedreirad Mad Max von Steintrike. Und diese Freude muss ich schon hinausposaunen
. Nächste Woche hat das Gefährt dann auch einen Elektrohilfsmotor, verstellbare Kurbelarme für mein nicht ganz streck- und beugbares Knie und Krückenhalter und dann gehts los
Den Motor baut Martin Köck von elfkw ein, das Zubehör kauf ich natürlich bei meinem Lieblingsradhändler Michael Ferdiny von der Ciclopia.
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7 Apr |
kaum gebrauchtes Faltrad Birdy zu verkaufen - Mobilität, Tipps
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Update: ist bereits verkauft
| From mein Birdy |
Muss mich aufgrund meiner Behinderung (gehe auf zwei Krücken und kann ein Knie nicht ganz abbiegen und auch nicht strecken und hab auch zuwenig Kraft) von meinem erst 2 1/2 jahre alten Birdy touring trennen.
Das geniale Faltrad hat mit Zubehör (Licht, Gepäckträger, Seitenständer, Schutzbleche, Rucksacktasche die aufgefaltet auf die doppelte Grösse zum Transport des Rades als Umhängtasche verwendet werden kann) ca 1970 € gekostet, wurde vielleicht 3 x gefahren und hat sonst den Rest seines Lebens in der geschützen Wohnungsumgebung verbracht und ist dementsprechend gepflegt.
Fotos gibt es hier:
http://picasaweb.google.com/manfred.schindler/MeinBirdy#
Wie leicht das Rad zu falten und zu entfalten ist, ist hier zu sehen:
http://www.r-m.de/produkte/produktfinder/faltgenie/birdy/
Mein neues Rad – das Radeln kann ich trotz aller Schwierigkeiten nicht lassen
– wird ein Liegedreirad
Bei interesse bitte Kontaktaufnahme mit mir unter manfred ÄT schindlers.at
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14 Mrz |
Testfahrten mit Liegetrikes - Mobilität, Gesundheit
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Heute hab ich einen Ausflug nach Gänserndorf gemacht und Thomas Seide und seine http://www.bike-revolution.at besucht. Vor allem hab ich einige Trikes (Liegedreiräder) ausprobiert. Ich war ja zuerst ganz scharf auf das Hasebike und in den letzten Tagen hat es mir das sportliche Scorpion angetan gehabt.
Ich war ganz überrascht, als ich bei der Ankunft im Hof von Thomas Seide und seiner Frau feststellte, dass Thomas selbst Räder entworfen hat und unter der Marke Steintrike in Serbien bauen lässt. Und er hat eine ganze Menge davon, der Liegeradfan. Von den ganz sportlichen Trike Gokarts, über Räder für Kinder, seine älteren Modelle und vor allem die ganz aktuellen aus jahrelanger Erfahrung eines Besessenen in diesem Metier.
Angetan haben es mir die Modelle
- Mad Max das ich gerne fahren würde, weil es schlank und windschlüpfrig ist
- das Mungo das mir dzt am passenden für meine besonderen Bedürfnisse erscheint
- das verkleidete Leitra (leichter individueller Transport), bzw Thunderstorm (mit Karosserie und Dach)
Im Moment scheint mir das Mungo für mich die beste Lösung zu sein.
- ich kann gut ein- und wieder aussteigen
- es ist breit genug um bequem zu sein (natürlich ist das schmälere Mad Max Evo kleiner zusammenlegbar, aber alles geht nicht)
- die Sitzposition ist so bequem, dass ich den ganzen Nachmittag am Hof von Thomas Seide fast ausschliesslich in dem Sessel des Mungo (für den bequemen Schalensitz gibt es auch eine Nackenstütze) verbracht habe
- wegen des bequemen Sitzes denk ich mir, dass so ein Liegetrike meine Mobilität – abgesehen vom Aktionsradius – auch insoferne verbessern könnte, als ich bei Events im Freien immer meinen bequemen eigenen Sitzplatz dabeihabe
- es gibt zwei verschiedene Elektromotoren dazu, wenn mein Knie streikt oder auch nur müde ist, kann ich es mit dem Hilfsmotor entlasten
- das Fahrverhalten ist gut, die Federung ausgezeichnet (das Mad max Evo hat 16 zoll Räder, das Mungo 20 zoll)
- meine Krücken werde ich mit einer Halterung am Gepäckträger befestigen, sie haben auch die Funktion einer Wimpel, ich sitze tiefer als ich es von normalen Rädern gewohnt bin und das ist nicht nur ungewohnt, sondern tatsächlich kann ich auch leichter übersehen werden (mit der Breite des Mungo und den Krücken als Wimpelstange wieder kaum
)
So locker mitzunehmen in öffentlichen Verkehrsmitteln wie ich das vom Birdy her kenne ist es wohl nicht. Aber in Zug (Bahn) und U Bahn sollte es zumindest im Notfall gehen. In ein (Kombi) Taxi gehts – wenn ich absolut nicht mehr kann – sicher auch. Aber ich hab ja einen Motor und allein dadurch wird mein Aktionsradius ordentlich erweitert.
Eine Zusammenstellung über Liegedreiräder – die mir beim Recherchieren untergekommen sind – hab ich hier gemacht.
Hier ein paar Bilder von meinem heutigen Besuch und den Testfahrten:
(die meisten Bilder sind beschrieben, dazu bitte auf “Show Info” in der Vollbild (ganzen Schirm) Ansicht rechts oben klicken)
Was sich so alles anstellen lässt mit den Steintrike Liegedreirädern kann auch mit diesen Videos betrachtet werden:
http://de.sevenload.com/mitglieder/Thomas-Seide/videos
zb:
