Auto teilen – manfred schindler https://schindlers.at Gedanken - Tipps - Politik - Web 2.0 - Lesen - Gesundheit Sat, 17 Nov 2012 13:36:51 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=7.1.3 Ich kaufe mir ja auch keine Kuh, wenn ich ein Stück Käse essen will https://schindlers.at/2012/11/17/ich-kaufe-mir-ja-auch-keine-kuh-wenn-ich-ein-stuck-kase-essen-will/ https://schindlers.at/2012/11/17/ich-kaufe-mir-ja-auch-keine-kuh-wenn-ich-ein-stuck-kase-essen-will/#comments Sat, 17 Nov 2012 13:14:41 +0000 http://schindlers.at/?p=3043 Weiterlesen →]]> 20121117-133458.jpg

Jetzt hab ich mich auch für Car2Go angemeldet. Trotz inhaltlicher Bedenken.

Der Reihe nach: Ich weiß gar nicht mehr genau, seit wann ich kein eigenes Auto besitze und Carsharing nutze. Aber mehr als 25 (27, 28?) Jahre ist es schon her. Carsharing.at war damals noch nicht einmal Denzeldrive, sondern hieß „Auto teilen“ und war ein Projekt der Grünen, das seinen Anfang in Graz hatte.

Mit Carsharing war und bin ich auch sehr zufrieden, auch wenn ich es weit weniger nutze, wie des öfteren auch hier bereits berichtet. Ich habe mich an andere Formen der Fortbewegung gewöhnt, früher viel zu Fuß gehen, Radeln und Zug fahren, heute mehr das Liegerad und ab und an Taxi und Bahn. Aber ab und zu (3-4/Jahr) brauche auch ich ein Auto, bzw ist es dann die bequemere und/oder günstigere Variante der Fortbewegung. Carsharing trägt in der Praxis dazu bei, dass ich kein eigenes Auto brauche. Die Berechnungen, dass ein Carsharing Auto 7-8 Privatautos ersetzt, stimmen auf Basis meiner Erfahrungen – auch im weiteren Bekanntenkreis – jedenfalls. So soll es auch sein.

Und hier setzen meine Bedenken gegenüber der Car2go Euphorie ein. Das Projekt, das es in wenigen Monaten zu mehr Bekanntheit als die alten Carsharing Modelle geschafft hat, funktioniert ganz anders als das traditionelle Carsharing. Während beim alten Modell die Autos (ganz verschiedene Modelle, auch zb Transporter) einen fixen Standplatz haben (und auch dort wieder abgegeben werden müssen), nehme ich mir nach kurzfristiger Reservierung quasi im vorbeigehen den Smart, fahre an mein Ziel, im Regelfall innerhalb des Geschäftsgebietes, dh in Wien in den Innenbezirken und den inneren Teilen der meisten Außenbezirke. Innert dieses Gebietes lasse ich den kleinen Smart stehen, und der/die Nächste kann ihn sich sofort nehmen und weiterfahren.

Das ist alles wahnsinnig bequem. Ich hab nur die Befürchtung, dass genau das bequeme und – durch die gute Auslastung, wegen der einfachen Wege – günstige Angebot genau dazu führt, dass Wege, die ansonsten mit Rad, Öffis, zu Fuß gemacht worden wären, nunmehr wieder mit dem Auto absolviert werden. Man sieht auch viele der fast 500 Smarts in den inneren Bezirken (also dort wo eine exzellente Infrastrukturausstattung mit öffentlichen Verkehrsmitteln und City Bikes vorhanden ist) fahren, bzw auf der Onlinekarte oder App stehen.

Die Hoffnung die ich habe ist, dass die Mehrfahrten durch Menschen die angesichts dieser wirklich nicht zu verleugnenden Möglichkeiten von alternativer Fortbewegung auf den Besitz ihres Autos verzichten, mehr als ausgeglichen werden. Schließlich steht ein Auto im Schnitt 23h Tag, und die vielen stehenden sind ein Gutteil des Verkehrsproblemes in Wien. Womit ich wieder beim Titel dieses Beitrages wäre….

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Das Auto mit anderen teilen https://schindlers.at/2012/08/11/das-auto-mit-anderen-teilen/ https://schindlers.at/2012/08/11/das-auto-mit-anderen-teilen/#respond Sat, 11 Aug 2012 14:58:57 +0000 http://schindlers.at/?p=2772 Weiterlesen →]]> Etwas unengagierter aber sachlich guter Beitrag in der heutigen Presse:

Das Auto mit anderen teilen « DiePresse.com.

Carsharing.at nutze ich schon 20(?) Jahre und kann es nur wärmstens empfehlen. Für die seltenen Male im Jahr wo ich ein Auto für ein paar Stunden brauche (dafür ist es auch günstig) und ab und zu auch für ein paar Tage (v.a. weil ich das Auto zb erst in Graz nehmen kann, und nur die letzten km in die Südsteiermark fahren muss. In diesen Fällen Carsharing obwohl es etwas teurer ist als ein Leihauto, weil ich es bei der Rückfahrt am Bahnhof Graz abstellen kann, wann ich will (unabhängig von Öffnungszeiten).

Mit car2go fang ich persönlich wenig an. Scheint mir hauptsächlich ein Versuch von Mercedes zu sein, Verluste beim Autoverkauf an Private zu kompensieren. Fördert meines Erachtens das Autofahren mehr. Regt an ein Auto zu nutzen, obwohl ich mit Öffis – oder Taxi – auch fahren könnte. Ich hab mich vor Monaten im Web angemeldet, nachdem ich aber seither noch keine Situation hatte, wo ich ein Auto suchen wollte, um in den inneren Bezirken herumzugondeln, hab ich den letzten formalen Anmeldeschritt (dazu müsste ich leiblich in den 3. Bezirk) noch nicht vollzogen.

Neu sind für mich die beiden privaten Carsharing Vermittlungen (privat und privat)
– Autoshare.at und
– carsharing247.com

Interessant gegenüber ganz privatem Ausborgen ist der günstige Vrsicherungsschutz.

Hat damit jemand Erfahrungen? Bitte diese diesfalls hier zu hinterlassen….

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