MIV – manfred schindler https://schindlers.at Gedanken - Tipps - Politik - Web 2.0 - Lesen - Gesundheit Sat, 22 Mar 2014 09:12:25 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=7.1.3 Eine Schachtel in der Tram – KURIER.at https://schindlers.at/2014/03/22/eine-schachtel-in-der-tram-kurier-at/ https://schindlers.at/2014/03/22/eine-schachtel-in-der-tram-kurier-at/#respond Sat, 22 Mar 2014 09:12:25 +0000 http://schindlers.at/?p=3561 Eine Schachtel in der Tram – KURIER.at.

Eine gute Geschichte. Der Mann mit der Schachtel in der Straßenbahn und Fritz Svihalek.

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Radfahrkunde für Anfänger « DiePresse.com https://schindlers.at/2013/03/10/radfahrkunde-fur-anfanger-diepresse-com/ https://schindlers.at/2013/03/10/radfahrkunde-fur-anfanger-diepresse-com/#respond Sun, 10 Mar 2013 16:05:17 +0000 http://schindlers.at/?p=3239 Weiterlesen →]]> Manche brauchen tatsächlich eine Basisinfo und ein paar Grundsatzüberlegungen:

Radfahrkunde für Anfänger « DiePresse.com.

Kaum geht es ums Radfahren in der Stadt, steigt der Puls. Nicht bei den Radfahrern, wo das biologisch logisch wäre, sondern bei allen anderen. Bei den Fußgängern, wenn ihnen grade wieder einer um die Ohren gefahren ist, mit oder ohne vorwurfsvollem Klingeln. Noch höher bei jenen, die sich am allerwenigsten bewegen, dafür aber die allerschwächsten Nerven haben: den Autofahrern.

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Gefährlicher Wahnsinn Auto – Profil Titelgeschichte https://schindlers.at/2012/05/13/gefahrlicher-wahnsinn-auto-profil-titelgeschichte/ https://schindlers.at/2012/05/13/gefahrlicher-wahnsinn-auto-profil-titelgeschichte/#comments Sun, 13 May 2012 17:58:22 +0000 http://schindlers.at/?p=2635 Weiterlesen →]]> Gefährlicher Wahnsinn Auto.

Ich muss mich jetzt zurückhalten. Der Artikel und das dazugehörende Interview mit dem großartig argumentierenden Hermann Knoflacher würden mich reizen alle guten Argumente und „Sager“ (vor allem von Knoflacher) hier aufzuzählen. Aber der Artikel ist online nachzulesen (für die gute Ubersichtsgrafik und das Interview mit Hermann Knoflacher muss man/frau das Profil jedoch käuflich erwerben) und das möchte ich meinen werten LeserInnen ans Herz legen. Hermann Knoflachers Gehzeug ist hier zum nachdenken anzusehen.

Diese Titelgeschichte von Edith Meinhart und Eva Linsinger ist engagiert, analytisch (die Psyche des autofahrenden Volkes) und fundiert.

Das erwähnen einiger – weniger bekannter – Fakten kann ich aber doch nicht lassen:

– 70% des Eisenbahnnetzes stammen aus der Monarchie
– 58% der täglichen Wege erfolgen mit dem Auto (in Wien nur mehr 29% Anm. von mir), jede zweite Strecke ist kürzer als fünf Kilometer, also ideale Fuß- Fahrraddistanz
– langfristig wird sich der Herrschaftsanspruch des Autos nicht aufrecht erhalten lassen. Bereits jetzt leben 5,4 Millionen Menschen in den neun Ballungsräumen in Östereich
– 51% der Einzelhandelsflächen liegen in Gegenden die nur mit dem Auto erreichbar sind (BRD 17%)
– allein die SCS verursacht jährlich 300 Mio Pkw Kilometer pro Jahr
– 174 Mio € (ca 1/5 der Pendlerpauschale) fließt an Menschen mit einem Jahreseinkommen von mehr als 50000€.
– Firmenauto als steuerbegünstigter Gehaltsbestandteil: 2/3 aller neu in Wien angemeldeten Autos sind Firmenautos. Steuerausfall: 600 Mio €/Jahr
– Auto als Melkkuh der Nation: nur 44% der Pkw Verkehrskosten und 36% des LKW Verkehrs sind durch Steuern gedeckt
– drei Millionen Menschen sterben pro Jahr weltweit an den direkten und indirekten Folgen des Verkehrs. In österreich nimmt zwar die Zahl der Unfälle und Toten über das letzte Jahrzehnt ab, die Zahl der Unfälle mit Kindern steigt jedoch
– Biosprit als Alternative: abgesehen von Raumproblemen und Ressourcenverbrauch durch Bau der Pkw, reichen die biospritpotentiale der Erde bereits für den dzt Bedarf nicht aus.
– das Strassenbahnnetz in Wien hatte 1930 318 km, heute ist es 172 km lang (plus 75 U Bahn km)
– Autos stehen bekanntlich 23 h pro Tag. In ganz Wien sind daher 8,4 km² zugeparkt. Das entspricht der Fläche der Bezirke 4-8. Die fehlen für Spielplätze, Schanigärten, Gehwege und Radwege…
– Knolacher rechnet den Platzbedarf aus Kosten für Wohnraum (mehrstöckig) um und kommt auf gerechtfertigte Parkkosten von 800€/Monat
– im 8.Bezirk gibt’s im übrigen den höchsten Anteil von SUV (Sport Utility Vehicle)die alle Normparkplätze im öffentlichen Raum (nicht nur beim schrägparken halb am Gehsteig und Radweg)und in Garagen sprengen. In der Josefstadt gibt’s alles: Straßenbahn, U-Bahn, Autobus, City Bike Stationen, kurze Wege, nur keine Parkplätze
– überhaupt sind fast alle gängigen Automodelle in den letzten Jahren in Breite, Länge und Höhe gewachsen. Aufregung über den Benzinpreis gibts trotz dieser Tendenzen…
Im übrigen: in Bogotá wurde übrigens eine 24 km lange Stadtautobahn in eine Flaniermeile für Fußgänger und Radfahrer umgewandelt.

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Parkplatz-Abwehrkampf mitten im Achten https://schindlers.at/2010/10/10/parkplatz-abwehrkampf-mitten-im-achten/ https://schindlers.at/2010/10/10/parkplatz-abwehrkampf-mitten-im-achten/#respond Sun, 10 Oct 2010 12:10:14 +0000 http://schindlers.at/?p=1853 falls jemand geglaubt hat die ÖVP ist verkehrspolitisch mehr als eine Aussenstelle des ÖAMTC:

IGF – Interessengemeinschaft Fahrrad – Parkplatz-Abwehrkampf mitten im Achten.

Parkplätze statt Radabstellanlagen

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