Sicherheit – manfred schindler https://schindlers.at Gedanken - Tipps - Politik - Web 2.0 - Lesen - Gesundheit Fri, 08 Feb 2013 14:26:56 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=7.1.3 Stopline: safer internet https://schindlers.at/2013/02/08/stopline-safer-internet/ https://schindlers.at/2013/02/08/stopline-safer-internet/#respond Fri, 08 Feb 2013 14:20:12 +0000 http://schindlers.at/?p=3200 Weiterlesen →]]> StoplineISPALogo

Die Stopline, die anonyme Meldestelle für kinderpornographische oder nationalsozialistische Inhalte im Internet, wurde 1998 als Initiative der ISPA („Löschen statt sperren“) ins Leben gerufen.

Die ISPA sieht in der Stopline nicht nur ein sehr wirksames Mittel zur Bekämpfung von Kinderpornographie und NS-Wiederbetätigung im Internet, sondern auch ein Zeichen dafür, dass die österreichische Zivilgesellschaft sowie die Internetwirtschaft ihre diesbezügliche gesellschaftspolitische Verantwortung entschlossen wahrnimmt. Die ISPA sieht in Netzsperren oder verpflichtenden Filtermaßnahmen kein adäquates Mittel um gegen dieses Problem vorzugehen. Vielmehr soll die Meldung derartiger Inhalte sowie deren umgehende Entfernung gefördert werden.

In der Regel wird ein illegaler Inhalt, der im internationalen Netzwerk der Meldestellen, INHOPE, gemeldet wird, innerhalb von 48 Stunden entfernt.

Was ist Stopline?

Die Stopline ist eine von den Behörden autorisierte und anerkannte Meldestelle für Kinderpornografie und nationalsozialistische Wiederbetätigung im Internet.

NutzerInnen können hier – auch anonym – Seiten melden, die derartige Inhalte enthalten. Das Team der Stopline prüft diese Seiten nach juristischen Gesichtspunkten und sorgt in enger Zusammenarbeit mit den Providern und der Exekutive, dafür, dass illegale Inhalte aus dem Netz entfernt werden.
Die Stopline wurde 1998 von der ISPA initiiert. Sie ist Teil von INHOPE, dem internationalen Netzwerk von Meldestellen und wird durch das Safer Internet Programm der EU gefördert.

about Stopline

Stopline is the online contact point [or hotline] for child pornography or national socialist offences on the internet.

Users can – anonymously- report sites containing such material to Stopline. Stopline was founded in 1998. It is operated as a commitment of the Austrian Internet service providers by the ISPA , the association of Internet Service Providers Austria. Since its foundation, Stopline has been recognised and authorised by the public authorities. It closely cooperates with the Federal Ministry of the Interior1 and with the Internet service providers by means of the ISPA. For a successful international approach, Stopline is also a member of the worldwide hotline network INHOPE.

Stopline: Home.

Die ISPA – Internet Service Providers Austria – ist die Dachorganisation der Internetwirtschaft. Ihr Anliegen ist die Gestaltung der optimalen wirtschaftlichen und rechtlichen Bedingungen für die Entwicklung des Internets. Die ISPA betrachtet die Nutzung des Internets als entscheidende Kulturtechnik und nimmt die sich daraus ergebende gesellschaftspolitische Verantwortung wahr.

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„es hat noch nie so weh getan immer schon im Recht gewesen zu sein“ https://schindlers.at/2011/03/17/es-hat-noch-nie-so-weh-getan-immer-schon-im-recht-gewesen-zu-sein/ https://schindlers.at/2011/03/17/es-hat-noch-nie-so-weh-getan-immer-schon-im-recht-gewesen-zu-sein/#respond Thu, 17 Mar 2011 12:35:36 +0000 http://schindlers.at/?p=2122 Weiterlesen →]]> Die Atomindustrie hat immer behauptet ein Super GAU passiert nur alle 10 000 Jahre. Wenn ich 400 AKWs habe und die Wahrscheinlichkeit um den Faktor daher erhöhe, komme ich – erraten – auf 25 Jahre……. 

„es hat noch nie so weh getan immer schon im Recht gewesen zu sein“

Ralf Bönt heute im Standard
http://derstandard.at/1297820628783/Fukushima-und-der-Krieg–gege… ]]> https://schindlers.at/2011/03/17/es-hat-noch-nie-so-weh-getan-immer-schon-im-recht-gewesen-zu-sein/feed/ 0 Kernkraft – Murphys Law gilt auch hier https://schindlers.at/2011/03/14/kernkraft-murphys-law-gilt-auch-hier/ https://schindlers.at/2011/03/14/kernkraft-murphys-law-gilt-auch-hier/#comments Mon, 14 Mar 2011 12:15:35 +0000 http://schindlers.at/?p=2095 Weiterlesen →]]> Atomkraft nein danke mit Faust*) Anmerkung zur Sonne siehe unten

Ich kann mich nicht erinnern, wann mich zuletzt ein Ereignis auf der Welt so betroffen, hilflos und wütend gemacht hat wie die Probleme in den Kernkraftwerken in Japan nach dem schrecklichen Beben und Tsunami, dessen Folgen noch immer nicht abschätzbar sind….. Mein Mitgefühl ist bei den Menschen in Japan, die die Lage und die Gefahren in bewundernswerter Ruhe und Gelassenheit ertragen.

Gleichzeitig beschäftigen mich die langfristigen Probleme und Mechanismen.

Für eine abschliessende Position ist es natürlich viel zu früh, daher hier und heute nur ein paar Gedankensplitter, aufgelesenes und Lesehinweise:

Sollte auch öfter bedacht werden….

Murphys Gesetz (heißt in der bekannten Form):

„Alles, was schiefgehen kann, wird auch (irgendwann) schiefgehen.“ („Whatever can go wrong, will go wrong.“ )

In rechtlichen Begriffen ist das was die Atomlobby und ihre UnterstützerInnen schon seit Jahrzehnten betreiben nur mit den Worten „grob fahrlässig“ (wenn man nicht von Vorsatz ausgeht) zu beschreiben. Ich bin ja eher ein Verfechter von nicht allzu viel Ängstlichkeit („zu Tode gefürchtet ist auch gestorben“), aber wenn es um das Leben tausender bis millionen Menschen und um Schäden (und Kosten) die auch die nachfolgenden Generationen treffen, dann ist die Einstellung „wird schon nix schiefgehen“ a wengerl zweng. Ich hab heute noch den Satz eines Kabarettisten (wer weiss noch, wer es war?) beim Marsch von Tulln nach Zwentendorf 1978 in der grossen Hitze im Kopf:

„stellen Sie sich vor, wir müssten heute Dinge mit dem Bundesheer und der Polizei bewachen, die Karl der Große erbaut hat“

 

Nach Tschernobyl war es noch einfach.

Franz – Josef Strauß sprach noch von der „kommunistischen Reaktorkatastrophe“ (zit. nach Beck, a.u.a.).

„Kernkraftwerke, nicht nur in Japan, sondern weltweit, funktionieren nur unter der Prämisse, dass diejenigen, die davon den Nutzen und den Gewinn haben, für etwaige katastrophale Folgen nicht einstehen müssen, weil diese Folgen zu groß sind. Statistisch gesehen mögen diese Katastrophen nur extrem selten eintreten, aber wenn sie eintreten, sind die Konsequenzen so verheerend, dass nicht nur ganze Länder oder Kontinente betroffen sind, sondern auch künftige Generationen.“ (Liessmann s.u.)

Hinzuzufügen ist hier noch, dass selbst ohne großen Störfall die Kosten jedenfalls mit der – bis heute nicht gelösten Endlagerfrage – berechnet werden müssten.

Offizielles Statement der Regierung (lt Standard):

(Zocker argumentieren im Casino auch so……):

„Ein Beben der Stärke 8 ist offiziell niemals durchgerechnet worden. Offiziell, weil solche Beben in Tokio laut Statistik nur alle 200 bis 300 Jahre vorkommen. Und das letzte große Beben ist ja erst 90 Jahre her….“

 

Ulrich Beck zum Risiko:

„Risiken sind eben keine Gegenstände, keine Objekte, die wir anfassen, riechen und schmecken können. Risiken sind mit wissenschaftlichen Mitteln kulturell geprägte soziale Konstruktionen. Bei Risiken, wie denen der Kernindustrie, haben wir es mit einem neuen Typus von Risiko zu tun. Hier darf nichts schief gehen. Hier darf es auf keinen Fall zur Katastrophe kommen. Wir müssen also auf jeden Fall vorbereitet sein. Das ist aber nicht möglich. Das wissen wir. Es passieren fortwährend Ereignisse, die wir nicht vorausgesehen haben. Mal im Guten wie der Fall der Berliner Mauer, das Ende des Kommunismus. Mal im Bösen wie die Terroranschläge vom 11. September 2001.“ (Frankfurter Rundschau s.u.)

 

zum Nachlesen empfohlen:

„Energiehunger der Welt hat fast pathologische Züge“ – Welt – derStandard.at › Wissenschaft. Iterview mit Konrad Paul Liessmann

„Kernenergie ein Weltexperiment“ – Gastkommentar von Ulrich Beck Frankfurter Rundschau

 

*) Anmerkung zur Sonne mit Faust:

dieses Anti AKW Pickerl wurde in der Auseinandersetzung um den Bau des (einzig sicheren, weil nie in Betrieb gegangenen) österreichischen Kernkraftwerks in Zwentendorf (in Niederösterreich) von den „Sozialisten gegen AKW“ und den „Gewerkschaftern gegen AKW“ verwendet.

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Pole Position fürs Fahrrad! Eine Aktion für Ampel-Halteflächen. https://schindlers.at/2010/07/03/igf-%e2%80%93-interessengemeinschaft-fahrrad-pole-position-furs-fahrrad-eine-aktion-fur-ampel-halteflachen/ https://schindlers.at/2010/07/03/igf-%e2%80%93-interessengemeinschaft-fahrrad-pole-position-furs-fahrrad-eine-aktion-fur-ampel-halteflachen/#respond Sat, 03 Jul 2010 11:12:59 +0000 http://schindlers.at/?p=1662 Weiterlesen →]]> IGF – Interessengemeinschaft Fahrrad – Pole Position fürs Fahrrad! Eine Aktion für Ampel-Halteflächen..

Halteflächen für Fahrräder vor Ampeln:

Eine wichtige Massnahme um gesehen zu werden und um sich sicher zu fühlen……..

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