behinderung – manfred schindler https://schindlers.at Gedanken - Tipps - Politik - Web 2.0 - Lesen - Gesundheit Thu, 12 Dec 2013 11:10:26 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=7.1.3 Carsharing und ÖBB. Echte Verbesserung für Behinderte https://schindlers.at/2013/12/12/carsharing-und-obb-echte-verbesserung/ https://schindlers.at/2013/12/12/carsharing-und-obb-echte-verbesserung/#respond Thu, 12 Dec 2013 08:00:04 +0000 http://schindlers.at/?p=3476 Weiterlesen →]]> Inhaber eines Behindertenausweis konnten bisher eine Vorteilscard Spezial der ÖBB um vergünstigte 29€ pro Jahr lösen. Damit war in der Kombimitgliedschaft bei Carsharing.at auch ein 20€ Fahrguthaben enthalten.

Nun ist es noch günstiger und einfacher. Siehe dazu Schreiben der ÖBB.

Zitat:
„Ab 01.01.2014 haben wir ein besonderes Angebot für Menschen mit Behinderung: Mit dem österr. Behindertenpass reisen Sie um 50% günstiger mit den ÖBB in ganz Österreich. Sie brauchen keine Ermäßigungskarte sondern sparen direkt bei jeder Reise mit den ÖBB. Als Inhaber einer VORTEILSCARD Spezial bzw. Schwerkriegsbeschädigt können Sie diese bis zum auf der Karte angegebenen Gültigkeitsenddatum verwenden. Dies gilt auch für jene VORTEILSCARD Spezial-Karten mit Carsharing-Funktion. (http://Carsharing.at)

Die Vorteile von carsharing.at können Sie als ehemaliger VORTEILSCARD Spezial Kunde auch zukünftig genießen. http://Carsharing.at bietet Ihnen das Carsharing-Angebot zu den gleichen Konditionen wie VORTEILSCARD –Inhabern an (29,- / Jahr inkl. 20,- Fahrguthaben) und stellt gerne eine eigene Carsharing-Karte kostenfrei aus.
Bei Fragen hierzu senden Sie bitte ein E-Mail an info@carsharing.at“

update 11h22:

Sehr geehrter Herr Schindler,

Als Nachweis für die Fahrpreisermäßigung in Österreich wird ab 01.01.2014 anerkannt:
österreichischer Behindertenausweis (Behindertenpass bzw. Schwerkriegsbeschädigtenausweis) mit folgenden Einträgen:
· 70% Behinderungsgrad oder
· „kann die Fahrpreisermäßigung nach dem Bundesbehindertengesetz in Anspruch nehmen“

Mit diesen Voraussetzungen kann auch das Modul Carsharing beantragt werden.

Mit freundlichen Grüßen

Franz Andel
Marketing und Kundenservice
Barrierefreies Reisen

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Bericht über mein Liegetrike und mich https://schindlers.at/2013/03/13/bericht-uber-mein-liegetrike-und-mich/ https://schindlers.at/2013/03/13/bericht-uber-mein-liegetrike-und-mich/#comments Wed, 13 Mar 2013 08:38:44 +0000 http://schindlers.at/?p=3241 Weiterlesen →]]> heute in der dem Standard beiliegenden Zeitschrift Mediaplanet

Sehr schön gemachte Ausgabe über nachhaltige Mobilität. Ich freu mich mit so einem netten Text und einigen tollen Fotos von mir und meinem Liegetrike für die Titelgeschichte als „passionierter e-Biker“ vorgestellt und präsentiert zu werden.

Ergänzung von 22h30 am 13.3.2012:

rechtliche Situation:

Entgegen der Information in dem Kasten neben dem Beitrag in der Zeitung, wonach Fahrräder mit Elektrounterstützung einer Typisierung bedürfen, gilt mein Liegetrike als Fahrrad. Entscheidend dabei ist, dass es ausschliesslich durch Motorunterstützung auf ebener Strecke nicht mehr als 25 km/h fahren darf. Die Leistung des Motors darf in Österreich nicht mehr als 600 Watt betragen.

Dank:

Ich möchte bei dieser Gelegenheit auch einigen Menschen und Institutionen danken, die mir bei der Verwirklichung meines Traumes geholfen haben:

– Martin Köck von elfKW, Elektroleichtfahrzeuge, der für mich und meine Bedürfnisse eine optimale Umsetzung der Elektrifizierung des Liegetrikes gebaut hat
– Michael Ferdiny und seine Mitarbeiter (ganz besonders Marcus) in der Ciclopia, die viele Stunden mit Tüfteln an Lösungen für die ausgefallenen Bedürfnisse (Krückenhalter, Pedalverürzer, Pedalpendel, Spiegel, Magnetpedale, Sitzposition…) die ein mehrfach behinderter bzw eingeschränkter Mensch auf einem ausgefallenen Fahrrad hat, verbracht haben. Nachdem ich auf mein Gefährt und dessen sicheres Funktionieren auch sehr angewiesen bin, bin ich dafür dankbar, dass sie auch immer wieder Nothilfe leisten, wenn etwas grad nicht (optimal) funktioniert.
– gebaut hat das Rad Thomas Seide von Bike – Revolution, der in Gänserndorf eine grosse Auswahl an selbstgebauten und zugekauften Liegerädern und Liegetrikes hat.

sowie in Zusammenhang mit Auffinden und Umsetzen der Abstellmöglichkeit:
– die Stadt Wien
– Frau Bezirksvorsteherin Renate Kaufmann und Frau Bezirksrätin Maria Kordik

Ausserdem – last but not least – meiner Frau und meinen Freunden Ulf und Peter die meinen Spinnereien stundenlang zugehört haben, und mein nicht übermässig ausgeprägtes technisches Verständnis kompensierten, bis die Lösung auferstanden ist.

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Auch Schildkröten brauchen Flügel!: Ein herausforderndes Leben, Franz-Joseph Huainigg (Autor) https://schindlers.at/2012/08/07/auch-schildkroten-brauchen-flugel-ein-herausforderndes-leben-franz-joseph-huainigg-autor/ https://schindlers.at/2012/08/07/auch-schildkroten-brauchen-flugel-ein-herausforderndes-leben-franz-joseph-huainigg-autor/#respond Tue, 07 Aug 2012 13:46:41 +0000 http://schindlers.at/?p=2749 Weiterlesen →]]> Auch Schildkröten brauchen Flügel!: Ein herausforderndes Leben [Gebundene Ausgabe] Franz-Joseph Huainigg (Autor)

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Franz-Joseph Huainigg ist – seit er ein Baby ist – schwer körperbehindert. Mittlerweile ist er erwachsen und Schriftsteller, Kabarettist („Wiener Krüppel Kabarett“) sowie seit 2002 Abgeordneter zum österreichischen Nationalrat und Behindertensprecher der ÖVP. Seit einigen Jahren benötigt er neben dem Rollstuhl auch ein Beatmungsgerät und rund um die Uhr persönliche Assistenz (für deren Einführung in Österreich er sich massiv eingesetzt hat). Das Buch ist die Geschichte seines „herausfordernden Lebens“. Kurzweilig und mit viel Humor geschrieben. Die Herausforderungen wie die gröberen – weil zb lebensgefährlichen – Krisen.

p.s. diesmal gibts ausnahmsweise nicht den üblichen Hinweis auf die kleinen Buchhandlungen in Wien, weil es dieses Buch nur mehr in einigen Restexemplaren, die der Autor selbst via Amazon (siehe Link ganz oben) vertreibt.

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Fahrräder reanimieren https://schindlers.at/2012/02/21/fahrrader-reanimieren/ https://schindlers.at/2012/02/21/fahrrader-reanimieren/#respond Tue, 21 Feb 2012 18:06:01 +0000 http://schindlers.at/?p=2476 Weiterlesen →]]> ein tolles Projekt, resourcenschonend und gleichzeitig Arbeitsplätze für behinderte Menschen sichernd. und total liebe hilfsbereite Menschen die mir heute spontan bei einer Panne geholfen haben.

Die Idee:
alte Fahrräder (auch viele die sonst im Müll landen) werden in Zusammenarbeit mit der MA 48 und Jugend am Werk wieder hergerichtet und günstig verkauft.

Reanimated Bikes.

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„Thema“ thematisiert in ORF 2 Rund ums Lipödem/Lymphödem https://schindlers.at/2011/05/08/thema-thematisiert-in-orf-2-rund-ums-lipodemlymphodem/ https://schindlers.at/2011/05/08/thema-thematisiert-in-orf-2-rund-ums-lipodemlymphodem/#comments Sun, 08 May 2011 14:39:09 +0000 http://schindlers.at/?p=2185 Weiterlesen →]]> Die ORF Sendung „Thema“ thematisiert die Lebenssituation von Lipödem und Lymphödemerkrankten. Ausstrahlung für morgen, Montag 9.5. um 21h10 geplant.

Edit: wieder verschoben! Aktuelle Themen jeweils kurz vor Austrahlung auf: http://tvthek.orf.at

Für alle die morgen abend keine Zeit haben: ORF Informationssendungen sind ab dem darauffolgenden Werktag für die Dauer einer Woche auf http://tvthek.orf.at „nachzuschauen“.

Ani Gülgün Mayr hat dazu auch Dr. Menzinger und mich als VertreterInnen der Österreichischen Lymph-Liga interviewt.

„Schuldlos fett“

Lipoedem

© Lymphzentrum Wolfsberg

Derya Schuberth hat sich jahrelang mit Diäten und Sport geplagt, doch die unansehnlichen Fettwucherungen am Körper der jungen Frau wurden nicht weniger. Die lebenslustige 34jährige Künstlerin verlor ihre Lebensfreude, die Schmerzen wurden unerträglich, ihr Körper deformiert. Ihr Partner trennte sich von ihr. Derya Schuberth leidet am Lipödem. Die einzige Möglichkeit, diese krankhafte Häufung von Fettgewebe zu bekämpfen, seien Fettabsaugungen, sagt Universitätsprofessorin Dr. Schuller-Petrovic. Doch die Kosten dieses teuren Eingriffes werden von den Krankenkassen sehr selten bis gar nicht übernommen. Ani Gülgün-Mayr über den Leidensweg betroffener Frauen.

via tv.ORF.at.

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Begeistertes Alltagsradeln trotz Handicap | ARGUS – Die Radlobby https://schindlers.at/2011/04/14/begeistertes-alltagsradeln-trotz-handicap-argus-die-radlobby/ https://schindlers.at/2011/04/14/begeistertes-alltagsradeln-trotz-handicap-argus-die-radlobby/#comments Thu, 14 Apr 2011 09:35:50 +0000 http://schindlers.at/?p=2146 Weiterlesen →]]>  

 

Die ARGUS hat einen Bericht über mich und mein Radl geschrieben. In der Printausgabe des Drahtesel und auf der Webite argus.or.at. Mir war das wichtig das Thema Radfahren und Behinderung zu thematisieren. Zu zeigen, dass es auch mit einer schweren (Geh-)Behinderung nicht nur die Optionen Fahrtendienst, Rollstuhl und eigenes (umgebautes) Auto mit eigenem Parkplatz vor der Tür gibt. Sondern dass ich mich auch sanft gleitend mit viel Spass durch die Stadt bewegen kann. Und dass ich damit sogar ein Rehabilitationsgerät noch mein eigen nenne.

Wenn auch noch Fragen zu klären sind (Mitnahme in Zügen der ÖBB ist eine ziemlich offene Baustelle, Unterbringung ist nicht so einfach). Ich bin glücklich mit diesem Riesenstück Mobilität das ich da wiedergewonnen habe.

Und ich finde die Trikehersteller könnten sich ruhig trauen zu dieser Zielgruppe zu stehen und nicht nur die ganz sportlichen, coolen BikerInnen zu bewerben die sich „todesmutig“ die Bobbahnen und ähnliches runterstürzen. Auch Behinderte dürfen Spass haben und müssen nicht auf einem Gefährt unterwegs sein, dem man/frau die Herkunft aus dem Sanitätshaus am ersten Blick ansieht :-))

Besonders danken möchte ich meinem lieben Unterstützer, Mitdenker, flexibel und immer sofort helfend eingreifenden Radspezialisten Michael Ferdiny von der Ciclopia. Von ihm stammen einige der Adaptierungen, die es mir erst möglich machen das Rad zu benutzen. Von ihm krieg ich auch immer sofort Hilfe, wenn eine Panne oder ein technisches Problem auftritt. Eine mit selbstverständlichkeit erbrachte – aber nicht selbstverständliche – Hilfe und Dienstleistung die gerade für einen Menschen mit eingeschränkter Mobilität – der auch auf das Rad angewiesen ist – ein unschätzbares Geschenk ist.

Begeistertes Alltagsradeln trotz Handicap | ARGUS – Die Radlobby.

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Liegetrike für Behinderte und ÖBB https://schindlers.at/2011/03/03/liegetrike-fur-behinderte-und-obb/ https://schindlers.at/2011/03/03/liegetrike-fur-behinderte-und-obb/#comments Thu, 03 Mar 2011 14:30:08 +0000 http://schindlers.at/?p=2087 Weiterlesen →]]> In Wien komme ich ja ganz gut zurande und von A nach B. Manchmal möchte ich halt doch ein bisschen weiter fahren mit meinem Liegetrike, das ich auch deswegen mitnehmen will,  weil ich sonst vor Ort nur ganz schlecht weiterkomme.

Also hab ich ein wenig recherchiert wie es denn aussieht mit Mitnahme meines Gefährtes in den Zügen der ÖBB. Das Moblitätsservice der ÖBB ist in dieser Frage so wie meine Erfahrungen mit den MitarbeiterInnen der ÖBB überhaupt. Sehr nett und zuvorkommend und immer bemüht eine Lösung zu finden.

Die offizielle(!) Linie der ÖBB ist in dieser Frage eher strikt.

– die ÖBB orientieren sich an so etwas wie „Mainstream“ KundInnen. Im Falle von Behinderungen heisst das ein „normaler“ Rollstuhl mit definierten Außenmassen. An diesen werden sowohl die „baulichen“ Massnahmen (v.a. Wagen) als auch die Vorschriften ausgerichtet. In diesem Schema haben auch Zwillingskinderwagen und Scooter für Gehbehinderte keinen Platz. In Wirklichkeit auch keine älteren Menschen die sich nicht mit grösserem Gepäck abschleppen müssen/wollen, weil das Haus/Haus Gepäck“Service“ nur bedingt hilfreich ist.

– bei Fahrrädern wird davon ausgegangen, dass es sich einspurige Fahrräder ohne e-motor und ohne Überlänge handelt. Das Liegetrike stellt trotz der Notwendigkeit für uns für die ÖBB trotzdem kein orthopädisches Hilfsmittel(!!!???) dar.

In der Praxis ist eine Mitnahme unserer Liegedreiräder in folgendem Rahmen möglich:

Zugtypen:

– Doppelstock Wiesel (erkennbar in Fahrplan durch „rollstuhltaugliches WC“) leicht möglich, soferne wir den Bahnsteig erreichen. Dort ist genug Platz zum abstellen.
– Talent: (als  „bedingt rollstuhltauglich“ im Fahrplan bezeichnet), Ein- und Ausstieg auch mit unserem Gefährt möglich
–  in „Wendezügen NICHT (mit dem Liegedreirad kommt man nicht um die Abtrennung im Lagerraum herum)
– Railjet: Fahrradmitnahme grundsätzlich nicht möglich (hier ist angeblich mittelfristig ein Umdenken in Aussicht)
– bei Fernzügen empfiehlt Herr Andel grundsätzlich auf die alten IC zu schauen (durch verstärkten Ankauf von Railjet Auslaufmodell!!!). Erkennbar sind diese im Fahrplan durch den Hinweis „Fahrradmitnahme: Begrenzt möglich“. Das ist ein Hinweis auf einen Gepäckwagen, einen Wagonteil o.ä.

Ein zusätzlicher Unsicherheitsfaktor ist, dass bei Defekten von Zügen und Wagons auch ungeplant anderes Zugmaterial eingesetzt werden kann, was die Reise für uns noch weniger planbar macht.

Zugbegleiter:
Probleme: es wird Personal eingespart, das heißt, dass es nicht mehr überall ZugbegleiterInnen gibt. Dort wo Personal vorhanden ist, ist trotzdem in den Vorschriften vorgesehen, dass die Reisenden beim Ver- und Entladen von Gepäck (Rädern) mithelfen müssen. In der Praxis wird sich das bewältigen lassen. Mein Rad hat ca 25 kg und kippt leicht durch die Gepäcktaschen.

Hebebühnen:
Mit diesen darf aufgrund der baulichen Konstruktion aus Sicherheitsgründen auch nur ein Normrollstuhl gehoben werden. Scooter weiß ich jetzt nicht….

Bahnsteige:
Es gibt zwei Typen von Bahnsteigen, die sogenannnten 38er und die relativ neuen 55er benannt nach der Höhe zwischen Schiene und Bahnsteigkante. Dort wo bereits 55er existieren ist der Einstieg in barrierefreie Wagons fast ebenerdig. Bei den 38ern sind zusätzliche 17cm zu überwinden.

Lifte in den Stationen:
Tatsächlich weiss die ÖBB offenbar nicht wie groß die Innenmaße der Lifte sind, die in den Stationen eingebaut sind. Wenn beim Mobilitätsservice jemand anruft, wird dies jeweils im Einzelfall telefonisch recherchiert. Ingomar Tore hat das mit einem ungefähr gleich langem Rad (jetzt müssen wir einmal genau messen und vergleichen) schon erfolgreich in den S Bahn Stationen Floridsdorf und Handelskai versucht. Ging sich dort aber ganz knapp aus. Vielleicht ist das ja doch rauszukriegen. Ich bin davon ausgegangen dass es nur 2 – 3 Typen von Aufzügen gibt, wenn ich also weiss der grössere ist dort, weiss ich dann event. dass sich das ausgeht…..

Datenbank Barrierefreiheit:
Eine solche ist grade in Arbeit und wird von Abt. Infrastruktur der ÖBB im Laufe des Jahres 2011 fertig gestellt und danach öffentlich verfügbar sein. Diese Datenbank wird jedoch KEINE Liftgrösse beinhalten (außer dass der Lift der Önorm B 1600 entspricht). Ich habe hier eine Web 2.0. Lösung (sowas gibt es schon im Bereich der Lifte der Wiener Linien: http://derstandard.at/1293369960836/Barrierefrei-durch-Wien-Plattform-fuer-defekte-Aufzuege-und-Rolltreppen bzw http://ubahnaufzug.at/) vorgeschlagen, wo die Betroffenen ihre Erfahrungen mit der Erreichbarkeit/Benutzbarkeit online eintragen können.

Zusammenfassung:
Die Vorschriften sind sehr strikt und sehen wenig Spielraum vor. In der Praxis zeigt die Erfahrung, dass die ÖBB Bediensteten sich immer sehr bemühen eine Lösung zu finden. Wenn wir allerdings auf einen „Unwilligen“ treffen, oder defekte Wagen ausgetauscht werden, oder Lifte nicht funktionieren usw stehen wir ziemlich blöd da.

Abgesehen davon, daß wir natürlich gerne eine gute Lösung im Sinne von Sicherheit und Planbarkeit hätten,  glaube ich, dass das Problem ganzheitlicher betrachtet werden soll. Nämlich auch unter ökologischen und sozialen Gesichtspunkten (Zwang für mehrere in Summe gar nicht so kleine Personengruppen Auto oder Flugzeug zu benutzen). Betreffen tut die aktuelle Vorgangsweise jedenfalls außer uns die schon oben erwähnten älteren Menschen, Menschen mit viel Gepäck, Eltern mit Kleinkindern (Zwillingswagen), Gehbehinderte mit E – Scooter (ca 60kg, Bedeutung wird zunehmen)……

nähere offizielle Infos der ÖBB zu diesem Thema:
http://www.oebb.at/de/Reiseplanung/Barrierefreies_Reisen/index.jsp

Edit:
siehe dazu auch die entsprechende Diskussion im Liegeradforum.de

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Pannendienst für mein Liegetrike https://schindlers.at/2011/02/22/pannendienst-fur-mein-liegetrike/ https://schindlers.at/2011/02/22/pannendienst-fur-mein-liegetrike/#comments Tue, 22 Feb 2011 10:21:08 +0000 http://schindlers.at/?p=2077 Weiterlesen →]]> Einer der Punkte an die ich am Anfang gar nicht gleich gedacht habe bei der Anschaffung meines Liegetrikes mit Elektrohilfsmotor…..

Als schwer Gehbehinderter „darf“ ich auch keine Panne haben. In ein Taxi geht mein Radl (2.05 m Länge, falten ist für mich schwer) nicht rein, ich selbst kann – da ich nur kurz stehen kann-  auch nichts selbst reparieren. Ein einfacher Patschen wurde so schon (spätabends im finsteren und kalt war es auch) zum ziemlichen Problem. Damals hab ich den ARBÖ Pannendienst mit Abschleppung erstmals gebraucht. Das war gar nicht so einfach, weil sowohl Pannendienst als auch Abschleppdienst nicht auf relativ unhandliche Liegedreiräder mit Elektrohilfsmotor (mein Mad Max von Steintrike ist 2,05m lang und alles in allem ca 20kg schwer) eingerichtet waren. Die MitarbeiterInnen des ARBÖ haben sich aber als flexibel und vor allem lernbereit erwiesen, und so wurde das Problem gelöst und mein Trike in meine Garage abgeschleppt.

Mittlerweile haben wir ein Produkt ausgehandelt, das auch für andere nicht (Auto) mobilisierte – ich denke jetzt als erstes an E- Bike FahrerInnen und behinderte Menschen mit Elektro Fahrrad oder Scooter – interessant sein könnte.

ich zitiere:

„Wir haben für körperbehinderte Verkehrsteilnehmer zwei Angebote im Programm:

Körperbehinderte Autofahrer und ARBÖ-Sicherheits-Pass (inklusive Leistungen des Technischen Dienstes für Person und Kraftfahrzeug). Mitgliedsbeitrag EUR 30,70, Prämie für den Sicherheits-Pass EUR 37,70

Verkehrsteilnehmer ohne Kraftfahrzeug und ARBÖ-Freizeit-Sicherheits-Pass (inklusive Leistungen für die Person und nicht motorisierte Fahrzeuge bzw. Elektro-Fahrzeugen).
Mitgliedsbeitrag EUR 16,00, Prämie für den Freizeit-Sicherheits-Pass EUR 22,00″

Die Details für die Nicht KFZ FahrerInnen sind hier zu finden:

Freizeit-Sicherheits-Pass.

Für mich fährt es sich so viel beruhigter…

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Pedalpendel https://schindlers.at/2010/06/06/pedalpendel/ https://schindlers.at/2010/06/06/pedalpendel/#comments Sun, 06 Jun 2010 16:54:08 +0000 http://schindlers.at/?p=1521 Weiterlesen →]]> nach einer langen krankheitsbedingten pause kann ich seit dieser woche doch wieder mit meinem trike raus 🙂

allerdings gehts mit dem linken knie doch schlechter – sowohl was strecken als auch vor allem abbiegen betrifft – als vorher. ich hab jetzt einen kurbelarmverkürzer an der linken kurbel, und das pedal fast bei der mitte eingestellt. der radius ist also sehr klein, ich bring aus dem linken bein als praktisch keine kraft. nachdem auch diese bewegungen weh tun, muss der motor dzt viel tun und ich tu eher wenig.

ich hoffe zwar, dass sich die situation langsam bessert und ich den radius den das pedal beschreibt auch links wieder vergrössern kann……
aber bis dahin…….

mir ist schon vor einiger zeit ein pedalpendel von hasebikes in die hände gefallen (siehe bild, das ding gibts nur in einer pdf broschüre von hasebikes). nachdem ich mir nicht umsonst den finanziellen und organisatorischen aufwand antun will, möchte ich zuerst fragen ob das ding jemand kann, oder sich einschätzen traut, wie das mit einem kaputten knie harmonieren könnte……

pedal pendel, kurbelarm

kriegt man damit einen runden tritt? so wie die grafik aussieht ist die streckung des beines eher normal, die beugung geringer?

siehe >>> Diskussion im Velomobil Forum

bzw im >>> Hasebikes Forum

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