verkehrspolitik – manfred schindler https://schindlers.at Gedanken - Tipps - Politik - Web 2.0 - Lesen - Gesundheit Sat, 01 Jun 2013 10:13:16 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=7.1.3 neue Tarife – CarSharing.at https://schindlers.at/2013/06/01/neue-tarife-carsharing-at/ https://schindlers.at/2013/06/01/neue-tarife-carsharing-at/#respond Sat, 01 Jun 2013 10:01:52 +0000 http://schindlers.at/?p=3338 Weiterlesen →]]> Carsharing_Tarife_neu

gültig ab 1.7. Verrechnet werden jeweils halbe Stunden.

Tarife – CarSharing.at Zipcar Austria®.

grundsätzliche Bemerkungen zu diesem Thema gibts mehrfach auf dieser Seite. Siehe die weiterführenden Links, bzw zb auch https://schindlers.at/2012/11/17/ich-kaufe-mir-ja-auch-keine-kuh-wenn-ich-ein-stuck-kase-essen-will/:

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Radfahrkunde für Anfänger « DiePresse.com https://schindlers.at/2013/03/10/radfahrkunde-fur-anfanger-diepresse-com/ https://schindlers.at/2013/03/10/radfahrkunde-fur-anfanger-diepresse-com/#respond Sun, 10 Mar 2013 16:05:17 +0000 http://schindlers.at/?p=3239 Weiterlesen →]]> Manche brauchen tatsächlich eine Basisinfo und ein paar Grundsatzüberlegungen:

Radfahrkunde für Anfänger « DiePresse.com.

Kaum geht es ums Radfahren in der Stadt, steigt der Puls. Nicht bei den Radfahrern, wo das biologisch logisch wäre, sondern bei allen anderen. Bei den Fußgängern, wenn ihnen grade wieder einer um die Ohren gefahren ist, mit oder ohne vorwurfsvollem Klingeln. Noch höher bei jenen, die sich am allerwenigsten bewegen, dafür aber die allerschwächsten Nerven haben: den Autofahrern.

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Ich kaufe mir ja auch keine Kuh, wenn ich ein Stück Käse essen will https://schindlers.at/2012/11/17/ich-kaufe-mir-ja-auch-keine-kuh-wenn-ich-ein-stuck-kase-essen-will/ https://schindlers.at/2012/11/17/ich-kaufe-mir-ja-auch-keine-kuh-wenn-ich-ein-stuck-kase-essen-will/#comments Sat, 17 Nov 2012 13:14:41 +0000 http://schindlers.at/?p=3043 Weiterlesen →]]> 20121117-133458.jpg

Jetzt hab ich mich auch für Car2Go angemeldet. Trotz inhaltlicher Bedenken.

Der Reihe nach: Ich weiß gar nicht mehr genau, seit wann ich kein eigenes Auto besitze und Carsharing nutze. Aber mehr als 25 (27, 28?) Jahre ist es schon her. Carsharing.at war damals noch nicht einmal Denzeldrive, sondern hieß „Auto teilen“ und war ein Projekt der Grünen, das seinen Anfang in Graz hatte.

Mit Carsharing war und bin ich auch sehr zufrieden, auch wenn ich es weit weniger nutze, wie des öfteren auch hier bereits berichtet. Ich habe mich an andere Formen der Fortbewegung gewöhnt, früher viel zu Fuß gehen, Radeln und Zug fahren, heute mehr das Liegerad und ab und an Taxi und Bahn. Aber ab und zu (3-4/Jahr) brauche auch ich ein Auto, bzw ist es dann die bequemere und/oder günstigere Variante der Fortbewegung. Carsharing trägt in der Praxis dazu bei, dass ich kein eigenes Auto brauche. Die Berechnungen, dass ein Carsharing Auto 7-8 Privatautos ersetzt, stimmen auf Basis meiner Erfahrungen – auch im weiteren Bekanntenkreis – jedenfalls. So soll es auch sein.

Und hier setzen meine Bedenken gegenüber der Car2go Euphorie ein. Das Projekt, das es in wenigen Monaten zu mehr Bekanntheit als die alten Carsharing Modelle geschafft hat, funktioniert ganz anders als das traditionelle Carsharing. Während beim alten Modell die Autos (ganz verschiedene Modelle, auch zb Transporter) einen fixen Standplatz haben (und auch dort wieder abgegeben werden müssen), nehme ich mir nach kurzfristiger Reservierung quasi im vorbeigehen den Smart, fahre an mein Ziel, im Regelfall innerhalb des Geschäftsgebietes, dh in Wien in den Innenbezirken und den inneren Teilen der meisten Außenbezirke. Innert dieses Gebietes lasse ich den kleinen Smart stehen, und der/die Nächste kann ihn sich sofort nehmen und weiterfahren.

Das ist alles wahnsinnig bequem. Ich hab nur die Befürchtung, dass genau das bequeme und – durch die gute Auslastung, wegen der einfachen Wege – günstige Angebot genau dazu führt, dass Wege, die ansonsten mit Rad, Öffis, zu Fuß gemacht worden wären, nunmehr wieder mit dem Auto absolviert werden. Man sieht auch viele der fast 500 Smarts in den inneren Bezirken (also dort wo eine exzellente Infrastrukturausstattung mit öffentlichen Verkehrsmitteln und City Bikes vorhanden ist) fahren, bzw auf der Onlinekarte oder App stehen.

Die Hoffnung die ich habe ist, dass die Mehrfahrten durch Menschen die angesichts dieser wirklich nicht zu verleugnenden Möglichkeiten von alternativer Fortbewegung auf den Besitz ihres Autos verzichten, mehr als ausgeglichen werden. Schließlich steht ein Auto im Schnitt 23h Tag, und die vielen stehenden sind ein Gutteil des Verkehrsproblemes in Wien. Womit ich wieder beim Titel dieses Beitrages wäre….

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Gefährlicher Wahnsinn Auto – Profil Titelgeschichte https://schindlers.at/2012/05/13/gefahrlicher-wahnsinn-auto-profil-titelgeschichte/ https://schindlers.at/2012/05/13/gefahrlicher-wahnsinn-auto-profil-titelgeschichte/#comments Sun, 13 May 2012 17:58:22 +0000 http://schindlers.at/?p=2635 Weiterlesen →]]> Gefährlicher Wahnsinn Auto.

Ich muss mich jetzt zurückhalten. Der Artikel und das dazugehörende Interview mit dem großartig argumentierenden Hermann Knoflacher würden mich reizen alle guten Argumente und „Sager“ (vor allem von Knoflacher) hier aufzuzählen. Aber der Artikel ist online nachzulesen (für die gute Ubersichtsgrafik und das Interview mit Hermann Knoflacher muss man/frau das Profil jedoch käuflich erwerben) und das möchte ich meinen werten LeserInnen ans Herz legen. Hermann Knoflachers Gehzeug ist hier zum nachdenken anzusehen.

Diese Titelgeschichte von Edith Meinhart und Eva Linsinger ist engagiert, analytisch (die Psyche des autofahrenden Volkes) und fundiert.

Das erwähnen einiger – weniger bekannter – Fakten kann ich aber doch nicht lassen:

– 70% des Eisenbahnnetzes stammen aus der Monarchie
– 58% der täglichen Wege erfolgen mit dem Auto (in Wien nur mehr 29% Anm. von mir), jede zweite Strecke ist kürzer als fünf Kilometer, also ideale Fuß- Fahrraddistanz
– langfristig wird sich der Herrschaftsanspruch des Autos nicht aufrecht erhalten lassen. Bereits jetzt leben 5,4 Millionen Menschen in den neun Ballungsräumen in Östereich
– 51% der Einzelhandelsflächen liegen in Gegenden die nur mit dem Auto erreichbar sind (BRD 17%)
– allein die SCS verursacht jährlich 300 Mio Pkw Kilometer pro Jahr
– 174 Mio € (ca 1/5 der Pendlerpauschale) fließt an Menschen mit einem Jahreseinkommen von mehr als 50000€.
– Firmenauto als steuerbegünstigter Gehaltsbestandteil: 2/3 aller neu in Wien angemeldeten Autos sind Firmenautos. Steuerausfall: 600 Mio €/Jahr
– Auto als Melkkuh der Nation: nur 44% der Pkw Verkehrskosten und 36% des LKW Verkehrs sind durch Steuern gedeckt
– drei Millionen Menschen sterben pro Jahr weltweit an den direkten und indirekten Folgen des Verkehrs. In österreich nimmt zwar die Zahl der Unfälle und Toten über das letzte Jahrzehnt ab, die Zahl der Unfälle mit Kindern steigt jedoch
– Biosprit als Alternative: abgesehen von Raumproblemen und Ressourcenverbrauch durch Bau der Pkw, reichen die biospritpotentiale der Erde bereits für den dzt Bedarf nicht aus.
– das Strassenbahnnetz in Wien hatte 1930 318 km, heute ist es 172 km lang (plus 75 U Bahn km)
– Autos stehen bekanntlich 23 h pro Tag. In ganz Wien sind daher 8,4 km² zugeparkt. Das entspricht der Fläche der Bezirke 4-8. Die fehlen für Spielplätze, Schanigärten, Gehwege und Radwege…
– Knolacher rechnet den Platzbedarf aus Kosten für Wohnraum (mehrstöckig) um und kommt auf gerechtfertigte Parkkosten von 800€/Monat
– im 8.Bezirk gibt’s im übrigen den höchsten Anteil von SUV (Sport Utility Vehicle)die alle Normparkplätze im öffentlichen Raum (nicht nur beim schrägparken halb am Gehsteig und Radweg)und in Garagen sprengen. In der Josefstadt gibt’s alles: Straßenbahn, U-Bahn, Autobus, City Bike Stationen, kurze Wege, nur keine Parkplätze
– überhaupt sind fast alle gängigen Automodelle in den letzten Jahren in Breite, Länge und Höhe gewachsen. Aufregung über den Benzinpreis gibts trotz dieser Tendenzen…
Im übrigen: in Bogotá wurde übrigens eine 24 km lange Stadtautobahn in eine Flaniermeile für Fußgänger und Radfahrer umgewandelt.

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doch Zugfahren mit meinem Liegetrike? https://schindlers.at/2011/09/22/doch-zugfahren-mit-meinem-liegetrike/ https://schindlers.at/2011/09/22/doch-zugfahren-mit-meinem-liegetrike/#respond Thu, 22 Sep 2011 09:47:45 +0000 http://schindlers.at/?p=2314 Weiterlesen →]]> …..zumindest auf der Westbahn ab 11.12. 2011?

Mit den ÖBB bin ich noch in Diskussion. Wie gesagt, die einzelnen MitarbeiterInnen sind immer sehr bemüht, aber im Sinne einer Lösung auf die ich mich verlassen kann, und weiss, mit dem Zug, ab dem Bahnhof geht die Mitnahme dann auch wirklich, bedarf es noch Nachbesserungen.

Obwohl ich an sich nichts davon halte der ÖBB auf wahrscheinlich der einzigen Strecke die in Österreich gewinnbringend im Personenverkehr zu führen ist, Konkurrenz hineinzusetzen, die dazu führt, dass das Geld ja an anderer Stelle (zb bei den Nebenbahnen) fehlt, habe ich bei der neuen Westbahn AG nachgefragt, ob sie mich mit meinem Trike transportieren würden.

 

Die erste Antwort – binnen zwei Tagen – lässt mich hoffen:

Sehr geehrter Herr Schindler,

das Einsteigen mit dem Trike ist bei Bahnsteigen mit 550 mm Kanten stufenlos möglich, in anderen wo es 380 mm Kanten gibt, wie Wels und Attnang-Puchheim, wird der Einstieg schwieriger. Hier muss noch überprüft werden, ob das Trike auf den Rollstuhlhebelift passt.

Da ein Liegetrike den Platz von zwei Rollstuhlplätzen einnimmt, muss noch intern geklärt werden, wie hierfür eine Reservierung durchgeführt werden kann.
Wir bemühen uns um eine Lösung.

Ihre telefonischen Kontaktdaten und Ihre Erreichbarkeit wären sehr hilfreich. Ich kann sie über den jeweiligen aktuellen Stand informieren und auch wiederum Ihre Sichtweise miteinbeziehen.

Herzliche Grüße,

Barbara Rizkalla
Customer Care Center

WESTbahn Management GmbH | Mariahilferstraße 103/1/25 | A – 1060 Wien

T: +43-1-899-00 | www.westbahn.at
Rechtsform: GmbH., Sitz: Wien | FN 319409w
Handeslgericht Wien | UID: ATU64618578

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Wiens nervigste Ampeln gesucht https://schindlers.at/2011/08/21/wiens-nervigste-ampeln-gesucht/ https://schindlers.at/2011/08/21/wiens-nervigste-ampeln-gesucht/#respond Sun, 21 Aug 2011 10:19:25 +0000 http://schindlers.at/?p=2287 Weiterlesen →]]> Wiens nervigste Ampeln gesucht.

 

Ampel

 

Mein Favorit als Radfahrer die bei der Urania zum Donaukanal hinunter:

Wenn ich  als Radfahrer von der Vorderen Zollamstrasse zum Donaukanal will und mich StVo konform verhalte, brauche ich um eine Strasse zu überqueren 4 (!) Ampelphasen. ich würde gerne hören was der ÖAMTC dazu sagen würde, wenn man dies einem Autofahrer zumuten würde.

 

Auf den Plätzen folgen die Ampeln zur Überquerung der Erdberger Lände bei der Wassergasse und die in den Prater zur Friedensgasse wo für Fussgänger und Radfahrer unverschämt lange Wartezeiten existieren.

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Himmelradfahrtskommando – Kommentare – derStandard.at › Meinung https://schindlers.at/2011/08/12/himmelradfahrtskommando-kommentare-derstandard-at-%e2%80%ba-meinung/ https://schindlers.at/2011/08/12/himmelradfahrtskommando-kommentare-derstandard-at-%e2%80%ba-meinung/#respond Fri, 12 Aug 2011 18:21:34 +0000 http://schindlers.at/?p=2269 so is es!

Himmelradfahrtskommando – Kommentare – derStandard.at › Meinung.

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chorherr: verdoppelter Ring-Radweg https://schindlers.at/2011/02/11/chorherr-verdoppelter-ring-radweg/ https://schindlers.at/2011/02/11/chorherr-verdoppelter-ring-radweg/#respond Fri, 11 Feb 2011 14:12:27 +0000 http://schindlers.at/?p=2065 Weiterlesen →]]> chorherr: verdoppelter Ring-Radweg.

Ringradweg auf beiden Seiten des Rings

ein wichtiger Schritt für die Wiener RadfahrerInnen und die Wiener Luft. Hoffentlich fällt auch bald die Radwegebenützungspflicht.

chorherr: verdoppelter Ring-Radweg.

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Qando und SMS Ticket Bestellung Wiener Linien https://schindlers.at/2010/11/20/qando-und-sms-ticket-bestellung-wiener-linien/ https://schindlers.at/2010/11/20/qando-und-sms-ticket-bestellung-wiener-linien/#comments Sat, 20 Nov 2010 13:29:31 +0000 http://schindlers.at/?p=1929 Weiterlesen →]]> Die Wiener Linien haben vor einiger Zeit eine iPhone App. in Aufttrag gegeben, die es gratis im Apple Store gibt. (Qando gibt es auch für andere Mobiltelefone). Das tolle daran ist, dass ich meinen Fahrplan in der Tasche habe, sowie Verbindungen von Station zu Station berechnen kann und bei jeder Station nachschauen kann, wann der nächste Zug/Autobus/u-Bahn kommt. Bei den Strassenbahnen sehe ich sogar, wann der nächste Ulf (Niederflurwagen im Porsche Design) kommt, was für mich als gehbehinderten Menschen wichtig ist.

Nicht gut ist, dass seit einiger Zeit die Wiener Linien, der VOR (Verkehrsverbund Ostregion)und/oder die ÖBB (wer dafür verantwortlich ist, ist nicht ganz leicht rauszukriegen, siehe Diskussion auf dieser Webseite) die Daten nicht mehr an Google Maps liefern. Google Maps ist nämlich um ein Eck praktischer gemacht. Dort kann ich von Adresse zu Adresse suchen (und muss nicht einen Stationsnamen wissen), es arbeitet mit dem Adressbuch zusammen, merkt sich eingegebene Daten und liefert mir einen Vergleich Auto, zu Fuß und Öffis. Eine Alternative ist das von der selben Firma die Qando entwickelt hat mit Verwendung der Qando Daten (und tw des Layouts) gemachte AnachB. Dieses kann auch mit Adressen arbeiten und liefert einen Vergleich Radfahren, zu Fuß, Öffis.

Siehe Beiträge dazu hier:

https://schindlers.at/?s=anachb

https://schindlers.at/2010/06/16/obb-vs-google-keine-fahrplandaten-fur-google-maps/

Neben diesen Schwächen hat Qando noch eine Usabilityschwäche. Qando hat offiziell einen Ticketkauf integriert. Ich kann zwischen Single Ticket und Day Ticket auswählen (siehe Screenshot). Qando produziert ein SMS, wenn ich auf diese Schaltfläche klicke, was an sich schon eleganter und kostenlos gehen müsste. Aber es wird auch nur ein leeres(!) SMS an die übliche 0664 Nummer fürs SMS Ticket geöffnet. Das heisst Qando zwingt mich diesen Befehl zu wissen, der für Singletickets oder Daytickets in Wien vom Server verstanden wird. Was mich bisher daran gehindert hat Qando zum Ticket bestellen zu verwenden. Ein SMS an eine Adresse aus dem Adressbuch mit *st* oder *lang* im Textfeld, das war ich am normalen Weg schon gewohnt. Gestern hab ich diese Funktion dann erstmals via Qando ausprobiert. Und was krieg ich? Zwei mal eine Fehlermeldung (siehe Screenshot). Mit dem „normalen“ SMS ist es dann sofort gegangen……..

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Grüne fordern Freigabe der Fahrplandaten der Wiener Linien https://schindlers.at/2010/09/17/grune-fordern-freigabe-der-fahrplandaten-der-wiener-linien/ https://schindlers.at/2010/09/17/grune-fordern-freigabe-der-fahrplandaten-der-wiener-linien/#comments Fri, 17 Sep 2010 17:53:25 +0000 http://schindlers.at/?p=1802 Weiterlesen →]]> aus Anlass des heutigen Standard Artikels bzw der Forderung der Grünen:
Google hat bis vor einiger Zeit in seinem Dienst Google Maps angeboten den Weg von A nach B zu Fuß, per Öffis oder per Auto (alternativ bzw zu Fuß und Öffis in Kombination) berechnen zu lassen. Und zwar wirklich von Adresse zu Adresse, ich muss also wenn ich mit Öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs bin, nicht wissen, wo die nächste und passende Öffi Station ist. Google Maps hat die beste Kombination von zu Fuß gehen und Strassenbahn, Bus, U-Bahn, S-Bahn, ÖBB herausgesucht, und vorraussichtliche Geh-/Fahrzeiten unter Berücksichtigung der aktuellen Fahrpläne angegeben. Sehr praktisch war das natürlich mit den Google Maps Anwendungen am Smart Phone, weil ich unterwegs und auch ohne, daß ich mich gut in der Gegend wo ich grad bin auskenne, auch rasch optimale Verbindungen gefunden habe. Die Anwendung am Smartphone hat gegenüber dem Standsystem auch noch den Vorteil, dass sie dank GPS weiss wo ich grad bin.
Österreich wurde diesbezüglich –  genauso wie die Schweiz – im Zuge der Fußball EM von Google mit diesem Service vorgezogen.

Plötzlich wurde das System nur mehr für Fußgänger und Autofahrer angeboten. In der – tw. hier öffentlich nachvollziehbaren Debatte – wirft Google den Wiener Linien und den ÖBB vor, diese Daten plötzlich nicht mehr zur Verfügung zu stellen.

Die Kommunikation der ÖBB und der Wiener Linien ist zurückhaltend und in der Argumentation schwankend zwischen „wir haben eh auch gute Programme für Smart Phone (Quando, AnachB und Scotty :: iTunes Links fürs iPhone/iPod/iPad)“ und „technische Probleme, bzw Google kann die Daten im Gegensatz zu uns – zB bei Verspätungen nicht aktuell halten“.

Google Maps Austria Auto und Fussgaenger

Ganz sicher bin ich mir nicht, ob die Wiener Linien bzw die ÖBB allein „schuld“ sind. Auffallend ist nämlich auch, dass Google das ja angeblich nur auf die Daten wartet, um das Service wieder anzubieten, mittlerweile auch in der Desktop Version den Button für Öffentliche Verkehrsmittel nicht mehr anbietet. So was macht man doch nicht, wenn man in Kürze eh gleich wieder mit diesem Angebot online gehen will. In der Schweiz sind die Wegeabfragen sowohl für Individualverkehr, Fußgänger, Benutzer öffentlicher Verkehrsmittel als auch Radfahrer verfügbar.

Ich bin jedenfalls der Meinung von Marco Schreuder dass Fahrplandaten im Interesse der Bevölkerung auch anderen Anbietern die zur Verbreitung beitragen zur Verfügung gestellt werden sollen. Ausserdem ist das für mich eine verkehrspolitische Frage. Sowohl die ÖBB als auch die Wiener Linien oder der VOR sollten ein Interesse daran haben, dass alle Menschen mit den möglichst am besten und leichtesten für sie erreichbaren Mitteln zu Fahrplaninformationen kommen sollen. Das trägt nämlich wesentlich zu einer verstärkten Nutzung der Öffis bei. EigeneSeiten fürs Internet und Programme auch für Smartphones anzubieten ist gut, andere Wege zusätzlich zu unterstützen besser.

weiterführende Links:

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https://schindlers.at/2010/09/17/grune-fordern-freigabe-der-fahrplandaten-der-wiener-linien/feed/ 1