Radverkehr – manfred schindler https://schindlers.at Gedanken - Tipps - Politik - Web 2.0 - Lesen - Gesundheit Sat, 19 Oct 2013 07:25:06 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=7.1.3 Janette Sadik-Khan: New York’s streets? Not so mean any more | Video on TED.com https://schindlers.at/2013/10/16/janette-sadik-khan-new-yorks-streets-not-so-mean-any-more-video-on-ted-com/ https://schindlers.at/2013/10/16/janette-sadik-khan-new-yorks-streets-not-so-mean-any-more-video-on-ted-com/#respond Wed, 16 Oct 2013 10:02:24 +0000 http://schindlers.at/?p=3431 Weiterlesen →]]> Zur MaHü Diskussion (Mariahilfer Straße in Wien, Aufreger des Jahres) ein Blick über den Tellerrand. Die Stadtplanerin von NYC New York City erzählt sehr eloquent, wie sie dabei sind, die Verkehrssituation in New York zu verändern. Ein besonders schönes Beispiel die Umgestaltung des Times Square.
Janette Sadik-Khan: New York's streets? Not so mean any more | Video on TED.com.

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Radlerbashing: Rückkehr zur Verhältnismäßigkeit https://schindlers.at/2012/08/08/radlerbashing-ruckkehr-zur-verhaltnismasigkeit/ https://schindlers.at/2012/08/08/radlerbashing-ruckkehr-zur-verhaltnismasigkeit/#comments Wed, 08 Aug 2012 16:34:49 +0000 http://schindlers.at/?p=2762 Weiterlesen →]]> Eigentlich geht mir diese unverhältnismässige Debatte schwer auf die Nerven und ich wollte es eigentlich beim kopfschüttelnden beobachten belassen….

Aber nachdem mittlerweile sämtliche Parameter der Vernunft verloren zu gehen scheinen, muss ich doch was dazu sagen, sonst platze ich….

Da ersticken unsere Städte im Verkehr, die Unfallzahlen sind – trotz Verbesserung – noch immer viel zu hoch, Feinstaub belastet unsere Lungen (und die unserer Kinder), weil wir die CO 2 Bilanz nicht runterkriegen kostet das ein Menge Geld, das zb unser Bildungssystem but gebrauchen könnte. Kurz wir sollten eigentlich über jede Entwicklung froh sein, die diesen Verkehrswahnsinn (Autowahnsinn hat, glaub ich, Profil vor einigen Wochen geschrieben) wenigstens etwas reduziert. Aber was geschieht: Wir reden nicht über die dutzenden Toten die der Motorisierte Individualverkehr verursacht, und auch nicht vernünftig über die Bedingungen die Radverkehr (und FussgängerInnen und Öffis) brauchen, um einen grösseren Teil übernehmen zu können. Ich denke mir auch immer, dass die AutofahrerInnen eigentlich auch ein egoistisches Interesse an mehr Platz haben müssten. Wir reden auch nicht über Strategien der Verkehrsvermeidung (Stichwort: Stop der Zersiedelung).

Worüber wir reden – und das nicht sehr gesittet – sind teils absurde Ideen wie Nummerntaferlpflicht für RadfahrerInnen, Handyverbot, Kampf den Radrowdys….

Da gilt es aber schon am Teppich zu bleiben, die Verhältnismäßigkeit zu wahren und auch einzufordern. Ein tonnenschweres Auto mit entsprechender Geschwindigkeit ist ein tödliche Gefahr. Die auch konkret in den Unfallzahlen nachzulesen ist. Ein RadfahrerIn gefährdet einmal prinzipiell sich selbst, bzw FussgängerInnen. Vor allem wenn er/sie gezwungen wird, die Resteln des öffentlichen Raumes in tw. abenteuerlicher, unübersichtlicher Form zusammengezwängt zu nutzen.

Und ja, es gibt auch RadfahrerInnen die sich nicht an alle Regeln des StVO halten. Abgesehen davon, dass, wenn ich mich nur 1/2 h zu einer beliebigen Gürtelampel stelle, ich mehr und vor allem mehr Gefährdungspotential durch bei Rot- oder GelbfahrerInnen orten kann. Meiner Beobachtung nach fahren die meisten RadlerInnen am Gehweg weil sie sich davor fürchten an dieser Stelle auf der Fahrbahn zu fahren.

Wie die Radler die Verkehrssituation mit den AutofahrerInnen in Wien erleben, ist in dieser aktuellen Studie des VCÖ nachzulesen. Hier ein Auszug, damit klar ist, wer sich zurecht vor wem fürchtet:

In Wien kämpfen Radfahrende mit einem rauen Verkehrsklima. Nur jeder fünfte Befragte gab an, in Wien von anderen Verkehrsteilnehmenden ausreichend respektiert zu werden. In Vorarlberg erleben hingegen rund die Hälfte der befragten Radlerinnen und Radler andere Verkehrsteilnehmende als rücksichtsvoll. Telefonierende Autofahrer sowie Autos, die Radfahrende zu knapp überholen, sind ebenfalls in Wien am häufigsten. Über 80 Prozent der Befragten werden in Wien von Autofahrern mit zu geringem seitlichem Abstand überholt. In Vorarlberg kennt rund jeder zweite Radfahrende dieses Problem. In Salzburg und Wien wurden über 60 Prozent der Befragten schon einmal von telefonierenden Autofahrern in eine gefährliche Situation gebracht.

Wer sich intensiver mit der Situation (und den Problemen und Hindernissen) des Radverkehrs in Österreich auseinander setzen will, der/dem sei diese Studie im Auftrag des BMVIT nahegelegt.

Hier nur ein Fakt: Der typische Radrowdy ist ja bekanntlich zwischen 20 und 30 und männlich. Der kommt in der Unfallstatistik nicht so oft vor. Der typische getötete Radfahrer ist über 60 oder über 70, jedenfalls aber über 45. In der „Rowdyverdächtigen Personengruppe“ ist das im Untersuchungsjahr nur eine (weibliche) Person.

Interessant die Zusammnehänge und Unfallursachen. Die schweren Unfälle haben praktisch immer KFZ als Beteiligte, die Radwege kommen nicht so gut weg wie man Glauben möchte (vor allem die Einmündungen sind große Gefahrenquellen).

Wir haben keine andere Wahl als den MIV (Motorisierten Individualverkehr) zurückzudrängen und auf menschheits- und umweltverträglichere Verkehrsmittel zu setzen. Da ist der Radverkehr UND der Fussgängerverkehr ein wichtiger Faktor, die es zu fördern gilt.

Darüber sollten wir reden und zwar ohne diese populistische Begleitmusik. Zb über eine Neuverteilung des Strassenaumes. Der gehört nämlich allen.

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Begeistertes Alltagsradeln trotz Handicap | ARGUS – Die Radlobby https://schindlers.at/2011/04/14/begeistertes-alltagsradeln-trotz-handicap-argus-die-radlobby/ https://schindlers.at/2011/04/14/begeistertes-alltagsradeln-trotz-handicap-argus-die-radlobby/#comments Thu, 14 Apr 2011 09:35:50 +0000 http://schindlers.at/?p=2146 Weiterlesen →]]>  

 

Die ARGUS hat einen Bericht über mich und mein Radl geschrieben. In der Printausgabe des Drahtesel und auf der Webite argus.or.at. Mir war das wichtig das Thema Radfahren und Behinderung zu thematisieren. Zu zeigen, dass es auch mit einer schweren (Geh-)Behinderung nicht nur die Optionen Fahrtendienst, Rollstuhl und eigenes (umgebautes) Auto mit eigenem Parkplatz vor der Tür gibt. Sondern dass ich mich auch sanft gleitend mit viel Spass durch die Stadt bewegen kann. Und dass ich damit sogar ein Rehabilitationsgerät noch mein eigen nenne.

Wenn auch noch Fragen zu klären sind (Mitnahme in Zügen der ÖBB ist eine ziemlich offene Baustelle, Unterbringung ist nicht so einfach). Ich bin glücklich mit diesem Riesenstück Mobilität das ich da wiedergewonnen habe.

Und ich finde die Trikehersteller könnten sich ruhig trauen zu dieser Zielgruppe zu stehen und nicht nur die ganz sportlichen, coolen BikerInnen zu bewerben die sich „todesmutig“ die Bobbahnen und ähnliches runterstürzen. Auch Behinderte dürfen Spass haben und müssen nicht auf einem Gefährt unterwegs sein, dem man/frau die Herkunft aus dem Sanitätshaus am ersten Blick ansieht :-))

Besonders danken möchte ich meinem lieben Unterstützer, Mitdenker, flexibel und immer sofort helfend eingreifenden Radspezialisten Michael Ferdiny von der Ciclopia. Von ihm stammen einige der Adaptierungen, die es mir erst möglich machen das Rad zu benutzen. Von ihm krieg ich auch immer sofort Hilfe, wenn eine Panne oder ein technisches Problem auftritt. Eine mit selbstverständlichkeit erbrachte – aber nicht selbstverständliche – Hilfe und Dienstleistung die gerade für einen Menschen mit eingeschränkter Mobilität – der auch auf das Rad angewiesen ist – ein unschätzbares Geschenk ist.

Begeistertes Alltagsradeln trotz Handicap | ARGUS – Die Radlobby.

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Parkplatz-Abwehrkampf mitten im Achten https://schindlers.at/2010/10/10/parkplatz-abwehrkampf-mitten-im-achten/ https://schindlers.at/2010/10/10/parkplatz-abwehrkampf-mitten-im-achten/#respond Sun, 10 Oct 2010 12:10:14 +0000 http://schindlers.at/?p=1853 falls jemand geglaubt hat die ÖVP ist verkehrspolitisch mehr als eine Aussenstelle des ÖAMTC:

IGF – Interessengemeinschaft Fahrrad – Parkplatz-Abwehrkampf mitten im Achten.

Parkplätze statt Radabstellanlagen

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