Hubertus Buchstein über Losentscheide in der Geschichte und heute

2013 Hubertus Buchstein – Wissenschaftskolleg zu Berlin.

(Vortrag ca 1h15 min)

Losentscheid? Warum nicht öfter? Und wie war das in der Geschichte? Losentscheide gabs häufig bei den Griechen, den Römern und auch im frühen Mittelalter…. das ist der Autor auf den sich Armin Wolf mit seinem Vorschlag im Standard bez. Reform der Aufsichtsgremien des ORF bezog. Weil alle so über ihn hergefallen sind. So blöd ist die Idee nicht……

Mein Interesse resultiert aus meiner jahrelangen Beschäftigung mit Bürgerbeteiligungsverfahren und im speziellen der Planungszelle. Einem Verfahren wo BürgerInnen für Entscheidungsverfahren
- mittels Los (wie bei Schöffen) ausgewählt,
- temporär möglichst von sonstigen Verpflichtungen freigestellt,
- teilweise entlohnt,
- entsprechend informiert werden.

Dazu gibt’s auf diesem Blog mehr unter den Suchbegriffen Bürgerbeteiligung bzw Planungszelle.

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Gedenken wird zur Angelegenheit der Bürger – Zeitgeschichte

Gedenken wird zur Angelegenheit der Bürger – Zeit – derStandard.at › Wissenschaft.

Mittels Bürgerbeteiligung (“Bürgerräten”) wird die Situation der Gemeinden Mauthausen, Gusen und Langenstein erörtert. Ziel ist eine adäquate Form des Umgangs mit der Geschichte zu entwickeln.

Zur Methode siehe meinen Blog zu Partizipation: http://planungszelle.at

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Lachen hilft auch dem Integrationshaus

Lachen hilft! – neu im Stadtsaal!!!
Benefiz-Kabarettgala zugunsten des Integrationshauses
Stadtsaal
01. Mai 2013 20:00

Am 1. Mai treten eine Anzahl der bekanntesten österreichischen KabarettistInnen und junge Nachwuchstalente zugunsten des Integrationshauses auf. Mit dabei sind der aktuelle Kabarettpreis-Träger Thomas Stipsits, „Staatskünstler“ Thomas Maurer, „Science-Buster“ Martin Puntigam und Aida Loos, eine persischstämmige, in Wien lebende Schauspielerin und Kabarettistin.

Kartenpreis: 34,50/39,50 Euro.
Karten erhältlich im Stadtsaal (1060 Wien Mariahilferstraße 81; www.stadtsaal.com)

mehr auf der Website des Integrationshauses:
>>>

Integrationshaus.

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Küche zu verschenken

Ein Freund hat eine Küche zu verschenken, Geräte (Kühlschrank, Backrohr, Geschirrspüler) sind funktionsfähig, die Möbel ca 20 Jahre alt. Bitte um Nachricht an manfred ät schindler.or.at

Küche zu verschenken

Küche zu verschenken

Küche zu verschenken

Küche zu verschenken – a set on Flickr.

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ja, ich steh auf Radio Österreich 1 Ö 1

Ich halte Ö 1 für die (!) Berechtigung des ORF
Rundfunkgebühren einzuheben und den Anspruch auf einen öffentlich
rechtlichen Rundfunk zu erheben. Und es macht auch Spass und ist
immer wieder erbaulich, erquicklich und Geist und Seele
erfrischend.

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Fest der Freude am Heldenplatz

Das Mauthausen Komitee Österreich MKÖ lädt am Tag der Befreiung vom Nationalsozialismus zu einem Festakt mit einem Gratiskonzert der Wiener Symphoniker ein.Der 8. Mai 2013 ist der Jahrestag der bedingungslosen Kapitulation des nationalsozialistischen Regimes und der Befreiung Europas von Krieg und Terror durch die alliierten Truppen. Aus diesem Grund findet erstmals ein Fest der Freude am Wiener Heldenplatz statt. Das MKÖ veranstaltet mit den Wiener Symphonikern und vielen anderen Organisationen einen großen Festakt. Umrahmt wird das Konzert mit prominenten Rednerinnen und Rednern, unter anderem Bundeskanzler Werner Faymann.

Jahrestag der Befreiung

Beim Fest der Freude wird die Befreiung vom NS-Terrorregime und die Wiederherstellung der Demokratie gefeiert. Gleichzeitig wird auch der Millionen Opfer dieses Regimes und derer, die gemeinsam mit den Alliierten einen wichtigen Beitrag zur Befreiung Österreichs geleistet haben, gedacht.

Open Air-Konzert der Wiener Symphoniker

Ab 19.30 Uhr laden die Wiener Symphoniker zu einem Freiluft-Konzert mit freiem Eintritt. Sie werden unter anderem Werke von Ludwig van Beethoven und Johann Strauß aufführen. Es wird hauptsächlich Stehplätze geben, die Grünflächen am Heldenplatz bieten jedoch Sitz- und Picknickmöglichkeiten.

Veranstaltungsdetails

Termin: 8. Mai 2013, ab 19.30 Uhr
Ort: 1., Heldenplatz
Fahrplanauskunft
Der Eintritt ist frei.

Weiterführende Informationen

Mauthausen Kommitee Österreich
Wiener Symphoniker

via Fest der Freude am Heldenplatz.

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Barbara Coudenhove – Kalergi, Zuhause ist überall

Ein spannendes, bewegtes Leben, auch geschichtlich sehr interessant – vor allem die Teile die Tschechien und die sudentendeutsche Frage, aber auch später die CSSR bzw die Samtene Revolution betrifft.

“Sie gilt als die Grande Dame des österreichischen Journalismus: Barbara Coudenhove-Kalergi, langjährige Korrespondentin und Kommentatorin des ORF. Jetzt hat sie im Zsolnay Verlag ihre Lebenserinnerungen veröffentlicht.

Unter dem Titel “Zuhause ist überall” erzählt die 81-jährige von ihrer Prager Herkunft und der untergegangenen Welt der böhmischen Aristokratie, von ihren Anfängen als Reporterin in Wien während des Kalten Krieges und von der Wiederbegegnung mit der Heimat, aus der sie vertrieben worden war.”

oe1.ORF.at Kultur.

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Peter Levine, Sprache ohne Worte

Ein Buch das mich jetzt mehr als zwei Monate beschäftigt und fasziniert hat. Der Erfinder der Traumatherapie Methode “Somatic Experiencing” hat ein sehr umfassendes Werk geschrieben, beim Lesen wird die Entstehung aber auch die Bekämpfung der Wirkungen von Traumata plastisch klar.

Aber wenn Peter Levine schon über sein Buch spricht, dann möchte ich ihn auch zu Wort kommen lassen.

Hier noch zwei Zitate die den Zustand in der Traumatisierung und den Zielzustand der Entraumatisierung mit seinen körperlichen und psychischen Reaktionen wunderbar beschreiben:

was passiert im Augenblick der Traumatisierung?:

“welche zwingenden instinktiven Impulse hatten Klientinnen im Augenblick überwältigenden Entsetzens aufgrund der bedrohlichen Situation nicht ausgeführt?”

Angestrebt wird im Zuge des Behandlung:

“Fähigkeit sich zwischen intensiven emotionalen Zuständen mühelos hin und her zu bewegen. im Fluss. Präsent, im Augenblick sein statt in der eigenen Vergangenheit fest zu stecken”

PETER A. LEVINE
Sprache ohne Worte
Wie unser Körper Trauma verarbeitet und uns in die innere Balance zurückführt
Originaltitel: In an Unspoken Voice
Originalverlag: North Atlantic Books
Übersetzt von Karin Petersen
Gebundenes Buch mit Schutzumschlag, 448 Seiten, 14,5 x 21,5 cm
5. Aufl. 2013
ISBN: 978-3-466-30918-4
€ 27,99 [D] | € 28,80 [A] | CHF 38,50* (* empf. VK-Preis)

Verlag: Kösel
Erscheinungstermin: 25. Juli 2011
Dieser Titel ist lieferbar.
Weitere Ausgabearten:
» eBook

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Jura Soyfer, So starb eine Partei

Ich habe endlich dieses Romanfragment des großartigen, viel zu früh (mit 26 Jahren 1939 im KZ Buchenwald) verstorbenen Jura Soyfer ganz gelesen. Der Schluss ist leider tatsächlich nur mehr aus Fragmenten bestehend, aber die ersten – sagen wir 60-80 – Seiten sind eine großartige Schilderung der politischen Situation in den frühen 30 er Jahren und vor allem eine sehr genaue Zeichnung was diese Umstände mit den einzelnen Funktionären die an eine bessere Welt glaubten gemacht hat.

Wenn ich das richtige sehe ist dieses Fragement nur im Gesamtwerk erschienen, das es – nachdem es lange Zeit vergriffen war – nunmehr wieder zu geben scheint.

Der Text ist auch hier im Rahmen des “Projekt Gutenberg” Online nachzulesen:

Projekt Gutenberg-DE – SPIEGEL ONLINE.

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Petition für eine faire Bezahlung der Freien im ORF

Ich schätze die Qualität von Radio Ö 1 sehr. Bin auch seit Jahren Ö1 Clubmitglied. Eine ganze Reihe wichtiger Sendungen habe ich mir auch dauerhaft aufgehoben. Ö 1 ist die Hauptberechtigung des ORF um als öffentlich rechtlicher Rundfunk zu gelten und für viele auch Gebühren zu zahlen. Vor allem halte ich Ö1 jedoch für einen wichtigen Beitrag zur politischen Kultur und Bildung in diesem Land. Und dieses Land hat diese Unterstützung wahrlich nötig.

Dazu gehört aber auch eine faire und wertschätzende Behandlung der wichtigsten Ressource beim Radio machen. Der journalistischen MitarbeiterInnen.

In den letzten Jahre hatte ich auch Gelegenheit diese Arbeit von der anderen Seite, als Interviewpartner, zu erleben. Dies hat meine Hochachtung vor den inhaltlichen Leistungen der RedakteurInnen noch verstärkt.

Die teilweise miese Bezahlung (die der freien MitarbeiterInnen) und die mangelnde sozialrechliche Absicherung sind gesellschaftspolitischer Schwachsinn und sozialpolitisch ein Skandal.

Wieviele “freie” MitarbeiterInnen sind eigentlich ein Heinzl? oder ein Formel 1 Rennen? Also, wir können und müssen uns eine faire Bezahlung für Qualitätsarbeit leisten.

Bitte unterschreiben und massiv verbreiten. Da geht’s um die Zukunft unserer Gesellschaft.

Petition für eine faire Bezahlung der Freien im ORF | ORF_FM.

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