Liegetrike – manfred schindler https://schindlers.at Gedanken - Tipps - Politik - Web 2.0 - Lesen - Gesundheit Mon, 17 Mar 2014 09:19:15 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=7.1.3 Radeln nur bei guter Luft? https://schindlers.at/2014/03/17/paris-peking-severin-corti/ https://schindlers.at/2014/03/17/paris-peking-severin-corti/#respond Mon, 17 Mar 2014 09:15:18 +0000 http://schindlers.at/?p=3553 Weiterlesen →]]> Paris – Peking – Severin Corti – derStandard.at › Meinung.

Severin Corti frägt (nicht untypisch in der Indivualverkehrsdebatte): „Ausgerechnet wenn die Atemluft am schlechtesten ist, sollen alle zum Fahrrad greifen?“

ja, weil,
1) hätten viele das bisher schon tun können, weil nicht, deswegen schaut’s so aus in Paris, Peking, Wien wie es aussieht…..
2) hallo, es gibt nicht nur mich auf der Welt, es können nicht alle fahren und stinken wo, wann, wie sie wollen
3) gibt’s wegen der Belastung am Rad bzw im Auto unterschiedliche Studien. Es kann durchaus sein, dass die Schadstoff-Belastung im Innenraum des PKW größer als am Rad ist……

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Pflege: Auf Hilfe angewiesen sein – bei Stöckl am Samstag https://schindlers.at/2012/12/10/pflege-auf-hilfe-angewiesen-sein-bei-stockl-am-samstag/ https://schindlers.at/2012/12/10/pflege-auf-hilfe-angewiesen-sein-bei-stockl-am-samstag/#respond Mon, 10 Dec 2012 19:11:18 +0000 http://schindlers.at/?p=3078 Weiterlesen →]]> Manfred Schindler bei Barbara Stöckl

Am kommenden Samstag um 16h05 wird die Sendung „Stöckl am Samstag“ in ORF ausgestrahlt. Gemeinsam mit Wolfgang und Gudrun Giselbrecht (Eltern einer Tochter im Wachkoma), Cathy Zimmermann (Moderatorin, Dancing Star und ehrenamtliche Hospizmitarbeiterin), Peter Kai (Seelsorger, Sterntalerhof) diskutiere ich unter Leitung von Barbara Stöckl zum Thema Pflege. Mir ist die Rolle zugedacht, darüber zu sprechen, wie ich mit meiner Rolle als Pflege- und Hilfsbedürftiger umgegangen bin, wie sich das anfühlt, und was man selbst tun kann.

Update 15.12. Wh. morgen früh um 5h20 in ORF 2 und ab sofort in der Tvthek des ORF:

>>>ORF 2 – tv.ORF.at.

7 Tage zum nachhören bzw sehen in der TVThek des ORF

siehe auch:
– Ö1 Sendung zum Thema „Resilienz“ mit mir und Bernadette

– Ö 1 Sendung zum Thema „Pflegende Kinder“ mit mir, Bernadette und meinem Sohn Florian

– Film „Mehr als ich kann“ ein Film über den Pflegealltag im Verborgenen mit mir und Florian

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Verreisen mit Liegetrike und ÖBB https://schindlers.at/2012/06/06/verreisen-mit-liegetrike-und-obb/ https://schindlers.at/2012/06/06/verreisen-mit-liegetrike-und-obb/#comments Wed, 06 Jun 2012 16:21:27 +0000 http://schindlers.at/?p=2674 Weiterlesen →]]> Mit der Westbahn habe ich meine Jungfernfahrt mit meinem Liegetrike ja schon hinter mir.

Die ÖBB wollte sich nicht lumpen lassen und hat nun auch einige Möglichkeiten gefunden, wie und wo und mit welcher Unterstützung ich mit meinem Liegetrike und der ÖBB verreisen kann. Besonderer Dank an dieser Stelle Herrn Christian Schwarzl
ÖBB Marketing & Vertrieb Barrierefreies Reisen der sich gute zwei Stunden mit mir Zeit genommen hat, um die verschiedenen Zug- bzw. Wagontypen an den Bahnsteigen am Westbahnhof mit mir zu testen. (siehe Fotos).

Wie schon an dieser Stelle beschrieben, tun sich bei mir mehrere Hindernisse auf, die es zu überwinden gilt, wenn ich wie ein nicht Behinderter mit dem Zug verreisen will.

  • ich muss mein Liegetrike mitnehmen, weil ich mit den Krücken kaum mehr als 100 m komme
  • ich muss also mit dem Trike zum Bahnhof kommen
  • der Bahnsteig muss erreichbar sein. Entweder direkt zum zufahren (Westbahnhof, dzt Ostbahnhof) oder via ausreichend großem Lift. Ohne eingeklapptem Tretlagermast brauche ich 210 cm, eingeklappt 150cm, St. Pölten und Wien West haben 230 cm :-), der große Lift bei der Felberstrasse sogar deutlich mehr.
  • der Bahnsteig sollte 85cm (nicht wie die „alten 55er“) hoch sein, um beim Niederflurwagon direkt reinfahren zu können
  • im Wagen muss Platz für mein Liegetrike sein

Ergebnis:
Idealer Wagon ist der Talent, in den kann ich direkt reinfahren, sogar bis in das Mehrzweckabteil mit den Fahrradabstellplätzen und den Klappsesseln. Die ÖBB haben von diesem Zugtyp 198 Stück, und auch die Nachfolgegarnituren werden in dem Punkt ähnlich sein.

Mit dem Doppelstockwagen Wiesel geht es auch. Dort ist zwar nur Platz im Einfahrtsbereich und ich muss auf die Fluchtwege achten, geht aber auch.

Damit sind viele Kurzstrecken in der Umgebung Wiens gut erreichbar, und ich kann auch davon ausgehen, dass ich annähernd auch wieder eine Heimfahrt – auch zu einer bestimmten Zeit – planen kann.

Anmelden ist jedenfalls sinnvoll. Das ÖBB Mobiltätsservice ist auch sehr entgegenkommend und genau. Bei der ersten Buchung wurden alle Fragen vorher geklärt und ich erhielt umgehend ein email mit der Bestätigung über Daten und Hilfestellungen.

Bei der ersten tatsächlichen Reise vergangenes Wochenende nach Neusiedl (unser erster Ausflug mit Übernachtung seit 8 Jahren sic!!!) klappte das (mit dem Talent) auch alles wunderbar. Ich wusste über die Beschaffenheit und Zugänglichkeit aller Bahnsteige und die (vorraussichtlichen) Zugtypen Bescheid. In Wien Ostbahnhof warteten bei der Ankunft schon drei (!!!) Mitarbeiter der Security Firma Mungos auf mich, am Bahnhof Neusiedl war die Fahrdienstleitung informiert, und stand für Hilfestellungen bereit. In Wien wäre ich auch gut ohne Hilfe zurechtgekommen, aber wenn ein Wagen ausgefallen und durch einen klassischen Gepäckwagon ersetzt worden wäre, hätte ich die Hilfe dringend gebraucht (das Rad hat ca 30 kg und ist ein wenig unhandlich zu heben, weil es leicht kippt).

Bei Fernreisen mit Gepäckwagen brauche ich Hilfe unbedingt, dh da muss ich mich anmelden und darf auch nicht – wie diesmal – einen Zug versäumen.

Das einzige was noch nicht geklärt ist sind Reisen ins Ausland. Wenn ich zb wieder in die TCM Klinik nach Bad Kötzting mit dem Rad fahre (das ich ja nicht nur als Mobilitätshilfe sondern auch als Trainingsgerät benutze) möchte ich nicht wieder 500€ one way fürs Taxi bezahlen müssen. Aber da muss nicht nur ein passender Zug (mit dem ICE geht’s glaub ich nicht) gefunden werden, das Bedarf auch einer Absprache mit der Deutschen Bahn.

Jedenfalls bin ich überglücklich meine Mobiltät wieder um ein schönes Stück erweitert zu haben. Ich kann Wien ab und zu verlassen. Nochmals ausdrücklichen Dank an Herr Schwarzl für die Bemühungen und die Flexibilität. Danke auch an Erwin Buchinger, der den Kontakt hergestellt hat.

Ich hab die Tests am Westbahnhof und die Jungfernfahrt zum Neusiedler See natürlich auch in einem Album dokumentiert.

p.s. eine kleine Anregung noch. Bitte rasch eine Möglichkeit schaffen auch die Fahrradkarte via sms oder Internet kaufen zu können. Dzt. muss ich mich deswegen extra zum Automaten (Kassa) bewegen.

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Weitere Fotos hier in meinem Liegetrike Journal

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Liegetrike::: Mitnahme in Westbahn https://schindlers.at/2012/02/22/liegetrike-mitnahme-in-westbahn/ https://schindlers.at/2012/02/22/liegetrike-mitnahme-in-westbahn/#comments Wed, 22 Feb 2012 11:36:14 +0000 http://schindlers.at/?p=2481 Weiterlesen →]]> Liegetrike in Westbahn Wagon

reinpassen tut es, mein Liegetrike in die Züge der Westbahn. und mitnehmen tun sie mich auch, wenn ich den Tretlagermast umklappe, wodurch das Trike statt 210 cm nur 150 cm lang ist, und nicht mehr so eine grosse Gefahrenquelle beim durchgehen. Danke Herr Böhm und KollegInnen für das Engagement und das unbürokratische, rasche und flexible eingehen auf meine Bedürfnisse.

Warum ich das heute blogge, obwohl ich das mit der Westbahn schon vor offiziellem Betriebsbeginn mit den MitarbeiterInnen der Westbahn testen konnte? Ich habe nun geklärt, dass ich den Tretlagermast auch tatsächlich umlegen kann. Damit geht das für mich nicht nur theoretisch, sondern auch praktisch. Ich hab wieder ein grösseres Stück Mobilität gewonnen.

Zu den nicht ganz so einfachen Diskussionen mit der ÖBB zu diesem Thema siehe die entsprechenden Blogeinträge.
http://westbahn.at

Liegetrike in westbahn – a set on Flickr.

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https://schindlers.at/2012/02/22/liegetrike-mitnahme-in-westbahn/feed/ 1
doch Zugfahren mit meinem Liegetrike? https://schindlers.at/2011/09/22/doch-zugfahren-mit-meinem-liegetrike/ https://schindlers.at/2011/09/22/doch-zugfahren-mit-meinem-liegetrike/#respond Thu, 22 Sep 2011 09:47:45 +0000 http://schindlers.at/?p=2314 Weiterlesen →]]> …..zumindest auf der Westbahn ab 11.12. 2011?

Mit den ÖBB bin ich noch in Diskussion. Wie gesagt, die einzelnen MitarbeiterInnen sind immer sehr bemüht, aber im Sinne einer Lösung auf die ich mich verlassen kann, und weiss, mit dem Zug, ab dem Bahnhof geht die Mitnahme dann auch wirklich, bedarf es noch Nachbesserungen.

Obwohl ich an sich nichts davon halte der ÖBB auf wahrscheinlich der einzigen Strecke die in Österreich gewinnbringend im Personenverkehr zu führen ist, Konkurrenz hineinzusetzen, die dazu führt, dass das Geld ja an anderer Stelle (zb bei den Nebenbahnen) fehlt, habe ich bei der neuen Westbahn AG nachgefragt, ob sie mich mit meinem Trike transportieren würden.

 

Die erste Antwort – binnen zwei Tagen – lässt mich hoffen:

Sehr geehrter Herr Schindler,

das Einsteigen mit dem Trike ist bei Bahnsteigen mit 550 mm Kanten stufenlos möglich, in anderen wo es 380 mm Kanten gibt, wie Wels und Attnang-Puchheim, wird der Einstieg schwieriger. Hier muss noch überprüft werden, ob das Trike auf den Rollstuhlhebelift passt.

Da ein Liegetrike den Platz von zwei Rollstuhlplätzen einnimmt, muss noch intern geklärt werden, wie hierfür eine Reservierung durchgeführt werden kann.
Wir bemühen uns um eine Lösung.

Ihre telefonischen Kontaktdaten und Ihre Erreichbarkeit wären sehr hilfreich. Ich kann sie über den jeweiligen aktuellen Stand informieren und auch wiederum Ihre Sichtweise miteinbeziehen.

Herzliche Grüße,

Barbara Rizkalla
Customer Care Center

WESTbahn Management GmbH | Mariahilferstraße 103/1/25 | A – 1060 Wien

T: +43-1-899-00 | www.westbahn.at
Rechtsform: GmbH., Sitz: Wien | FN 319409w
Handeslgericht Wien | UID: ATU64618578

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Ich wieder im Radio: Öe1.ORF.at Gesellschaft Moment am Sonntag https://schindlers.at/2011/09/11/oe1-orf-at-gesellschaft/ https://schindlers.at/2011/09/11/oe1-orf-at-gesellschaft/#respond Sat, 10 Sep 2011 23:40:14 +0000 http://schindlers.at/?p=2300 Weiterlesen →]]> Tja, jetzt bin ich in dem Alter in dem ich bei Sendungen über SeniorInnen mitspielen darf ;-).

Diesmal über Technologie fürs Alter über die Vorteile von Liegetrikes und automatischen Türen in

Moment am Sonntag in Ö 1 Radio

oe1.ORF.at Gesellschaft.

 

Edit 12.9.11: von Minute 29 bis 32 bin ich zu hören.  die Ö 1 Sendungen sind 1 Woche zum nachhören, und insgesamt 3 Wochen für Clubmitglieder und Abonnenten downloadbar

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Ausflug mit dem Liegetrike https://schindlers.at/2011/04/25/ausflug-mit-dem-liegetrike/ https://schindlers.at/2011/04/25/ausflug-mit-dem-liegetrike/#comments Mon, 25 Apr 2011 18:49:03 +0000 http://schindlers.at/?p=2178 Weiterlesen →]]> ans Südspitzel des Praters…..

dorthin wo der Donaukanal und die Donau wieder zusammenkommen. Fahrt entlang des Donaukanals nach Süden auf der rechten Flussseite.

 

 

Landhaus Winter at EveryTrail

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Begeistertes Alltagsradeln trotz Handicap | ARGUS – Die Radlobby https://schindlers.at/2011/04/14/begeistertes-alltagsradeln-trotz-handicap-argus-die-radlobby/ https://schindlers.at/2011/04/14/begeistertes-alltagsradeln-trotz-handicap-argus-die-radlobby/#comments Thu, 14 Apr 2011 09:35:50 +0000 http://schindlers.at/?p=2146 Weiterlesen →]]>  

 

Die ARGUS hat einen Bericht über mich und mein Radl geschrieben. In der Printausgabe des Drahtesel und auf der Webite argus.or.at. Mir war das wichtig das Thema Radfahren und Behinderung zu thematisieren. Zu zeigen, dass es auch mit einer schweren (Geh-)Behinderung nicht nur die Optionen Fahrtendienst, Rollstuhl und eigenes (umgebautes) Auto mit eigenem Parkplatz vor der Tür gibt. Sondern dass ich mich auch sanft gleitend mit viel Spass durch die Stadt bewegen kann. Und dass ich damit sogar ein Rehabilitationsgerät noch mein eigen nenne.

Wenn auch noch Fragen zu klären sind (Mitnahme in Zügen der ÖBB ist eine ziemlich offene Baustelle, Unterbringung ist nicht so einfach). Ich bin glücklich mit diesem Riesenstück Mobilität das ich da wiedergewonnen habe.

Und ich finde die Trikehersteller könnten sich ruhig trauen zu dieser Zielgruppe zu stehen und nicht nur die ganz sportlichen, coolen BikerInnen zu bewerben die sich „todesmutig“ die Bobbahnen und ähnliches runterstürzen. Auch Behinderte dürfen Spass haben und müssen nicht auf einem Gefährt unterwegs sein, dem man/frau die Herkunft aus dem Sanitätshaus am ersten Blick ansieht :-))

Besonders danken möchte ich meinem lieben Unterstützer, Mitdenker, flexibel und immer sofort helfend eingreifenden Radspezialisten Michael Ferdiny von der Ciclopia. Von ihm stammen einige der Adaptierungen, die es mir erst möglich machen das Rad zu benutzen. Von ihm krieg ich auch immer sofort Hilfe, wenn eine Panne oder ein technisches Problem auftritt. Eine mit selbstverständlichkeit erbrachte – aber nicht selbstverständliche – Hilfe und Dienstleistung die gerade für einen Menschen mit eingeschränkter Mobilität – der auch auf das Rad angewiesen ist – ein unschätzbares Geschenk ist.

Begeistertes Alltagsradeln trotz Handicap | ARGUS – Die Radlobby.

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Liegetrike für Behinderte und ÖBB https://schindlers.at/2011/03/03/liegetrike-fur-behinderte-und-obb/ https://schindlers.at/2011/03/03/liegetrike-fur-behinderte-und-obb/#comments Thu, 03 Mar 2011 14:30:08 +0000 http://schindlers.at/?p=2087 Weiterlesen →]]> In Wien komme ich ja ganz gut zurande und von A nach B. Manchmal möchte ich halt doch ein bisschen weiter fahren mit meinem Liegetrike, das ich auch deswegen mitnehmen will,  weil ich sonst vor Ort nur ganz schlecht weiterkomme.

Also hab ich ein wenig recherchiert wie es denn aussieht mit Mitnahme meines Gefährtes in den Zügen der ÖBB. Das Moblitätsservice der ÖBB ist in dieser Frage so wie meine Erfahrungen mit den MitarbeiterInnen der ÖBB überhaupt. Sehr nett und zuvorkommend und immer bemüht eine Lösung zu finden.

Die offizielle(!) Linie der ÖBB ist in dieser Frage eher strikt.

– die ÖBB orientieren sich an so etwas wie „Mainstream“ KundInnen. Im Falle von Behinderungen heisst das ein „normaler“ Rollstuhl mit definierten Außenmassen. An diesen werden sowohl die „baulichen“ Massnahmen (v.a. Wagen) als auch die Vorschriften ausgerichtet. In diesem Schema haben auch Zwillingskinderwagen und Scooter für Gehbehinderte keinen Platz. In Wirklichkeit auch keine älteren Menschen die sich nicht mit grösserem Gepäck abschleppen müssen/wollen, weil das Haus/Haus Gepäck“Service“ nur bedingt hilfreich ist.

– bei Fahrrädern wird davon ausgegangen, dass es sich einspurige Fahrräder ohne e-motor und ohne Überlänge handelt. Das Liegetrike stellt trotz der Notwendigkeit für uns für die ÖBB trotzdem kein orthopädisches Hilfsmittel(!!!???) dar.

In der Praxis ist eine Mitnahme unserer Liegedreiräder in folgendem Rahmen möglich:

Zugtypen:

– Doppelstock Wiesel (erkennbar in Fahrplan durch „rollstuhltaugliches WC“) leicht möglich, soferne wir den Bahnsteig erreichen. Dort ist genug Platz zum abstellen.
– Talent: (als  „bedingt rollstuhltauglich“ im Fahrplan bezeichnet), Ein- und Ausstieg auch mit unserem Gefährt möglich
–  in „Wendezügen NICHT (mit dem Liegedreirad kommt man nicht um die Abtrennung im Lagerraum herum)
– Railjet: Fahrradmitnahme grundsätzlich nicht möglich (hier ist angeblich mittelfristig ein Umdenken in Aussicht)
– bei Fernzügen empfiehlt Herr Andel grundsätzlich auf die alten IC zu schauen (durch verstärkten Ankauf von Railjet Auslaufmodell!!!). Erkennbar sind diese im Fahrplan durch den Hinweis „Fahrradmitnahme: Begrenzt möglich“. Das ist ein Hinweis auf einen Gepäckwagen, einen Wagonteil o.ä.

Ein zusätzlicher Unsicherheitsfaktor ist, dass bei Defekten von Zügen und Wagons auch ungeplant anderes Zugmaterial eingesetzt werden kann, was die Reise für uns noch weniger planbar macht.

Zugbegleiter:
Probleme: es wird Personal eingespart, das heißt, dass es nicht mehr überall ZugbegleiterInnen gibt. Dort wo Personal vorhanden ist, ist trotzdem in den Vorschriften vorgesehen, dass die Reisenden beim Ver- und Entladen von Gepäck (Rädern) mithelfen müssen. In der Praxis wird sich das bewältigen lassen. Mein Rad hat ca 25 kg und kippt leicht durch die Gepäcktaschen.

Hebebühnen:
Mit diesen darf aufgrund der baulichen Konstruktion aus Sicherheitsgründen auch nur ein Normrollstuhl gehoben werden. Scooter weiß ich jetzt nicht….

Bahnsteige:
Es gibt zwei Typen von Bahnsteigen, die sogenannnten 38er und die relativ neuen 55er benannt nach der Höhe zwischen Schiene und Bahnsteigkante. Dort wo bereits 55er existieren ist der Einstieg in barrierefreie Wagons fast ebenerdig. Bei den 38ern sind zusätzliche 17cm zu überwinden.

Lifte in den Stationen:
Tatsächlich weiss die ÖBB offenbar nicht wie groß die Innenmaße der Lifte sind, die in den Stationen eingebaut sind. Wenn beim Mobilitätsservice jemand anruft, wird dies jeweils im Einzelfall telefonisch recherchiert. Ingomar Tore hat das mit einem ungefähr gleich langem Rad (jetzt müssen wir einmal genau messen und vergleichen) schon erfolgreich in den S Bahn Stationen Floridsdorf und Handelskai versucht. Ging sich dort aber ganz knapp aus. Vielleicht ist das ja doch rauszukriegen. Ich bin davon ausgegangen dass es nur 2 – 3 Typen von Aufzügen gibt, wenn ich also weiss der grössere ist dort, weiss ich dann event. dass sich das ausgeht…..

Datenbank Barrierefreiheit:
Eine solche ist grade in Arbeit und wird von Abt. Infrastruktur der ÖBB im Laufe des Jahres 2011 fertig gestellt und danach öffentlich verfügbar sein. Diese Datenbank wird jedoch KEINE Liftgrösse beinhalten (außer dass der Lift der Önorm B 1600 entspricht). Ich habe hier eine Web 2.0. Lösung (sowas gibt es schon im Bereich der Lifte der Wiener Linien: http://derstandard.at/1293369960836/Barrierefrei-durch-Wien-Plattform-fuer-defekte-Aufzuege-und-Rolltreppen bzw http://ubahnaufzug.at/) vorgeschlagen, wo die Betroffenen ihre Erfahrungen mit der Erreichbarkeit/Benutzbarkeit online eintragen können.

Zusammenfassung:
Die Vorschriften sind sehr strikt und sehen wenig Spielraum vor. In der Praxis zeigt die Erfahrung, dass die ÖBB Bediensteten sich immer sehr bemühen eine Lösung zu finden. Wenn wir allerdings auf einen „Unwilligen“ treffen, oder defekte Wagen ausgetauscht werden, oder Lifte nicht funktionieren usw stehen wir ziemlich blöd da.

Abgesehen davon, daß wir natürlich gerne eine gute Lösung im Sinne von Sicherheit und Planbarkeit hätten,  glaube ich, dass das Problem ganzheitlicher betrachtet werden soll. Nämlich auch unter ökologischen und sozialen Gesichtspunkten (Zwang für mehrere in Summe gar nicht so kleine Personengruppen Auto oder Flugzeug zu benutzen). Betreffen tut die aktuelle Vorgangsweise jedenfalls außer uns die schon oben erwähnten älteren Menschen, Menschen mit viel Gepäck, Eltern mit Kleinkindern (Zwillingswagen), Gehbehinderte mit E – Scooter (ca 60kg, Bedeutung wird zunehmen)……

nähere offizielle Infos der ÖBB zu diesem Thema:
http://www.oebb.at/de/Reiseplanung/Barrierefreies_Reisen/index.jsp

Edit:
siehe dazu auch die entsprechende Diskussion im Liegeradforum.de

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https://schindlers.at/2011/03/03/liegetrike-fur-behinderte-und-obb/feed/ 3
Pannendienst für mein Liegetrike https://schindlers.at/2011/02/22/pannendienst-fur-mein-liegetrike/ https://schindlers.at/2011/02/22/pannendienst-fur-mein-liegetrike/#comments Tue, 22 Feb 2011 10:21:08 +0000 http://schindlers.at/?p=2077 Weiterlesen →]]> Einer der Punkte an die ich am Anfang gar nicht gleich gedacht habe bei der Anschaffung meines Liegetrikes mit Elektrohilfsmotor…..

Als schwer Gehbehinderter „darf“ ich auch keine Panne haben. In ein Taxi geht mein Radl (2.05 m Länge, falten ist für mich schwer) nicht rein, ich selbst kann – da ich nur kurz stehen kann-  auch nichts selbst reparieren. Ein einfacher Patschen wurde so schon (spätabends im finsteren und kalt war es auch) zum ziemlichen Problem. Damals hab ich den ARBÖ Pannendienst mit Abschleppung erstmals gebraucht. Das war gar nicht so einfach, weil sowohl Pannendienst als auch Abschleppdienst nicht auf relativ unhandliche Liegedreiräder mit Elektrohilfsmotor (mein Mad Max von Steintrike ist 2,05m lang und alles in allem ca 20kg schwer) eingerichtet waren. Die MitarbeiterInnen des ARBÖ haben sich aber als flexibel und vor allem lernbereit erwiesen, und so wurde das Problem gelöst und mein Trike in meine Garage abgeschleppt.

Mittlerweile haben wir ein Produkt ausgehandelt, das auch für andere nicht (Auto) mobilisierte – ich denke jetzt als erstes an E- Bike FahrerInnen und behinderte Menschen mit Elektro Fahrrad oder Scooter – interessant sein könnte.

ich zitiere:

„Wir haben für körperbehinderte Verkehrsteilnehmer zwei Angebote im Programm:

Körperbehinderte Autofahrer und ARBÖ-Sicherheits-Pass (inklusive Leistungen des Technischen Dienstes für Person und Kraftfahrzeug). Mitgliedsbeitrag EUR 30,70, Prämie für den Sicherheits-Pass EUR 37,70

Verkehrsteilnehmer ohne Kraftfahrzeug und ARBÖ-Freizeit-Sicherheits-Pass (inklusive Leistungen für die Person und nicht motorisierte Fahrzeuge bzw. Elektro-Fahrzeugen).
Mitgliedsbeitrag EUR 16,00, Prämie für den Freizeit-Sicherheits-Pass EUR 22,00″

Die Details für die Nicht KFZ FahrerInnen sind hier zu finden:

Freizeit-Sicherheits-Pass.

Für mich fährt es sich so viel beruhigter…

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